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Mit neuen Gesichtern ins zweite Jahrzehnt

Monschau. Es war der Abend der Veränderungen im «Wohnzimmer» der Stadt Monschau. Magga Ritter löste mit dem Ablegen des Amtseids in der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Monschauer Stadtrates Theo Steinröx auf dem Bürgermeisterposten ab.

Der Stadtrat wartete mit zehn neuen Gesichtern auf, und auch bei den stellvertretenden Bürgermeistern, Ortsvorsteher(inne)n, Fraktionsspitzen und Ausschussmitgliedern gab es reichlich Fluktuation.

Zuhörer bei Laune gehalten

Die konstituierende (=verfassunggebende) Ratssitzung ist nicht die Zeit für politische Aussagen. Vielmehr geht es um Namen und Zahlen, Abstimmungen und Nennungen, so dass die neue Vorsitzende des Rates, Bürgermeisterin Magga Ritter, die erfreulich hohe Zahl an Zuhörern während des rund zweistündigen Procedere ab und an bei Laune halten musste («Sie haben es gleich überstanden»).

Etwas politische Würze und auch künstliche Länge versuchte alleine die SPD-Fraktion ins Spiel zu bringen, als sie bei der Ortsvorsteherwahl geheime Abstimmung beantragte.

Vorgeschrieben war die geheime Abstimmung mit namentlichem Aufrufen der 32 Ratsmitglieder - FDP-Vertreter Paul Hüllenkremer fehlte krankheitsbedingt - dagegen bei der Wahl der ehrenamtlichen Vertreter der Bürgermeisterin.

Die Hoffnung der Sozialdemokraten, «im Geheimen» könnte der ein oder andere Christdemokrat oder Kooperationspartner (Grüne) «umkippen», erfüllte sich aber nicht: 23 Stimmen entfielen bei der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister auf die Liste der CDU, was exakt der Summe aus CDU-Sitzen (18), Grünen (4) und Bürgermeisterin entspricht.

Die neun Stimmen für SPD-Vorschlag Brigitte Olschewski reichten nach d´Hondt auch beim zweiten Zugriff nicht, um die CDU-Liste mit dem ersten stellvertretenden Bürgermeister Peter Theißen (Höfen) und dem zweien stellvertretenden Bürgermeister Franz Müller (Mützenich) zu überfügeln.

Auch bei der Ortsvorsteherwahl blieb der SPD nur die Genugtuung, die sieben CDU-Kandidaten mit mehr (6) oder weniger (4) Gegenstimmen «belastet» zu haben. Fakt ist, dass alle sieben christdemokratischen Kandidatinnen und Kandidaten auch etliche Stimmen aus der Opposition erhielten.

Und Norbert Rader (Kalterherberg) und Matthias Steffens (Konzen), die mit 28 Ja-Stimmen das beste Ergebnis erzielten, wurden sogar von mindestens zwei Sozialdemokraten im Amt des Ortsvorstehers bestätigt. Je 27 Stimmen gab es für Bernd Neuß (Imgenbroich/bisher Heinz Stollenwerk), Waltraud Haake (Rohren) und den neuen Altstadt-Ortsvorsteher Georg Kaulen, 26 auf die ebenfalls neue Ortsvorsteherin von Mützenich, Jacqueline Huppertz, und immer noch 25 (bei einer ungültigen Stimme und sechs «Nein») auf Peter Theißen (Höfen).

Wo ein Neuanfang ist, da ist auch ein Abschied, und so galt der Dank von Margareta Ritter den bisherigen Stellvertretern des Bürgermeisters (Dieter Franken und Heinrich Jansen), scheidenden Ortsvorstehern (Alexander Lenders, Hans-Peter Dörr, Heinz Stollenwerk) und ausscheidenden Ratsmitgliedern.

Sie alle sollen in einer Feierstunde am Montag, 9.November, ab 16 Uhr im großen Sitzungssaal des Rathauses «in würdigem Rahmen verabschiedet werden», so die neue Bürgermeisterin. Auch die offizielle Einführung der neuen Ortsvorsteher wird dann erfolgen.

Kein Beigeordneter mehr

Und noch zwei weitere - wenn man so will - Neuerungen brachte die erste Zusammenkunft der neuen Monschauer Volksvertretung: Die bislang mit Wortungetümen bezeichneten Ratsausschüsse tragen nun kurze und einfache Namen.

Und ein hochrangiger Posten in der Verwaltung wurde nur zwei Jahre nach seiner Einführung nicht neu besetzt: Eine(n) Beigeordnete(n) hat die Stadt Monschau nach dem Wechsel von Magga Ritter ins Bürgermeisteramt nun nicht mehr.

Neue Namen. alte Funktionen

Der neugewählte Monschauer Stadtrat ist sozusagen die «letzte Instanz», die Beschlüsse von Tragweite verabschieden muss.

Die meiste politische Arbeit und Diskussion erfolgt aber in den drei- bis fünfmal jährlich tagenden (außer Wahlausschüsse) Ratsausschüssen, die mit Beginn der neuen Legislaturperiode nun teils umbenannt und neu zugeschnitten wurden.

Pflichtausschüsse bzw. gesetzlich vorgeschriebene Ausschüsse sind der Haupt- und Finanzausschuss, der Rechnungsprüfungsausschuss, der Wahlausschuss sowie der Wahlprüfungsausschuss.

Bei den freiwilligen Ausschüssen gab es einige Änderungen, vor allem in der Namensgebung. So heißt der bisherige Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur künftig nur noch «Wirtschaftsausschuss», behält aber seine Zuständigkeit in den Bereichen Wirtschaft, Struktur, Tourismus und Kultur. Auch der Ausschuss für Sport, Soziales und Jugend behält seine Bereiche, heißt aber nun kurz «Sozialausschuss».

Auch beim Ausschuss für Stadt-, Dorfentwicklung und Verkehr liegt ab sofort in der Kürze die Würze, hier ist künftig der Terminus «Planungsausschuss» offiziell. Und der künftige Umweltausschuss bleibt auch für Agrar- und Forstangelegenheiten zuständig, ohne dass dies im Namen steht.

Der Bauausschuss hingegen gibt seine bisherige Zuständigkeit für den Bereich Denkmalpflege an den Planungsausschuss ab und wird künftig nur noch für Hoch- und Tiefbauangelegenheiten zuständig sein, die den Ausschuss, so kündigte Bürgermeisterin Magga Ritter an, «in den nächsten Jahren alleine sehr reichlich beschäftigen werden».

Keine Änderung gab es hingegen beim sechsten freiwilligen Ratsausschuss, dem Schulausschuss.

 

Monschauer Bürgermeisterin ins Amt eingeführt

Monschau. Auf mehrfache Weise war es ein ganz besonderer Moment, als am Montagabend im Rahmen der konstituierenden Sitzung des neuen Monschauer Stadtrates, Margareta Ritter, bei der Kommunalwahl am 30. August vom Bürger gewählt, in ihr Amt als Bürgermeisterin eingeführt und vereidigt wurde.

Die 47-Jährige, die seit dem 1. April 2008 das Amt der Beigeordneten in der Stadtverwaltung bekleidet und seit 26 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, ist für die Dauer von sechs Jahren als Bürgermeisterin gewählt worden. Erstmals in der Geschichte der Stadt Monschau, und auch in der Städteregion, steht damit eine Frau an der Spitze der Stadt.

Etwa 20 Zuhörer, darunter auch Alt-Bürgermeister Theo Steinröx sowie zahlreiche Mitarbeiter der Verwaltung, waren Zeugen der kurzen Zeremonie.

Laut Gemeindeordnung ist es die Aufgabe des Altersvorsitzenden, die Vereidigung vorzunehmen. Diese Rolle fiel Altstadt-Vertreterin Marga Hartleb zu, für die es «einmalig und eine große Ehre» war, dass «für einen Moment zwei Frauen an der Spitze der Stadt stehen.»

In ihrer Rede zum Amtsantritt betonte Margareta Ritter, dass sie «mit Demut vor der Aufgabe stehe.» Sie wolle fortsetzen, «was Theo Steinröx erfolgreich für diese Stadt getan hat.» Dazu gehöre ein unbürokratischer Kontakt mit Bürgern und Unternehmern, engagiertes Eintreten für die weitere Entwicklung der Stadt und der Ausbau der Partnerschaft mit den Nachbarkommunen. Der am Beginn der Entwicklung stehenden Städteregion möchte sie ihre eigene Handschrift geben.

Wesentliche städtische Aufgaben der Zukunft seien der Schulentwicklungsplan und die Optimierung der Verkehrsanbindung nach Aachen.

Dem Stadtrat mit seinen fünf Fraktionen und 10 neuen Volksvertretern bot Margareta Ritter «eine vertrauensvolle Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg» an. «Es gibt viel zu tun, packen», lautete ihr Appell, ehe ab heute dann wieder das Tagesgeschäft einkehrt.

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Monschaus Theo Steinröx: Kämpfer mit Ecken und Kanten

Monschau. Das Abschiedsfest für Monschaus Bürgermeister Theo Steinröx, der am Dienstag nach zehnjähriger Tätigkeit für die Stadt zum letzten Mal in offizieller Funktion das Rathaus betrat, war für viele Weggefährten auch eine Gelegenheit, auf manche Begegnung mit dem impulsiven ersten Bürger der Stadt zurückzublicken.

So ist Theo Steinröx vielen Gesprächspartnern bei seinen rund 10.000 dienstlichen Terminen für die Stadt Monschau im zurückliegenden Jahrzehnt in nachhaltiger Erinnerung geblieben. In den Würdigungen wurde aber auch deutlich, dass bei aller Kampfeslust am Ende der Respekt für einen Mann überwog, der immer nur das Beste für seine Heimatstadt erreichen wollte.

Stets im Dauereinsatz

«Es war nicht immer leicht mit Dir,» lautete auch das Fazit von Björn Schmitz vom Personalrat der Stadtverwaltung, denn in seiner Tätigkeit als Bürgermeister hatte Theo Steinröx die Personalstruktur im Hause («Ich bin ein Freund der Rotation») gewaltig aufgemischt.

So, wie Theo Steinröx stets im Dauereinsatz für die Stadt gewesen sei, habe er dieses Engagement auch von seinen Mitarbeitern erwartet, wusste Björn Schmitz, der seinem ehemaligen Vorgesetzten aber nun auch wünschte, dass er zur Ruhe kommen mögen. Das Geschenk hätte nicht passender sein können: Theo Steinröx darf sich nun eine Gartenbank, hergestellt aus städtischem Holz, in den Garten stellen.

Für Kreisdirektor Helmut Etschenberg, seit am Mittwoch als Städteregionsrat im Amt, gehört es zum Amt des Bürgermeisters, «nicht immer den einfachen Weg zu gehen.» Nie werde es gelingen, es allen recht zu machen. Entscheidend aber sei vielmehr, dass man sich mit gegenseitigem Respekt begegne, betonte Etschenberg. Theo Steinröx habe für die Stadt «unwahrscheinlich viel erreicht und deren Ansehen gemehrt», und dabei auch «keine Mühen und Kilometer gescheut, um für die Stadt anzuklopfen.

Etschenberg zeigte sich überzeugt, dass Margarete Ritter als Nachfolgerin im Amt «dieses Talent fortführen wird.»

Für die Monschauer SPD-Fraktion wünschte Gregor Mathar dem scheidenden Bürgermeister, dass dieser sich nun ohne Termindruck den Dingen widmen könne, auf die er bislang habe verzichten müssen. Theo Steinröx habe mit bewundernswerter Hartnäckigkeit in der Geschichte Monschaus «Spuren hinterlassen» und sei dabei stets «ein Mann aus dem Volk für das Volk» geblieben.

Als «emotional und engagiert», werde ihm Theo Steinröx in Erinnerung bleiben, sagte Micha Kreitz, der neue CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat, aber auch das präzise Langzeitgedächtnis und die stets beste Vorbereitung bei politischen Auseinandersetzungen hätten Theo Steinröx zu einem Kommunalpolitiker «mit Herz und Verstand» gemacht, «der immer Wort gehalten hat.»

In guter Erinnerung wird auch Werner Krickel, Fraktionsvorsitzender der Grünen den Monschauer «Altbürgermeister» behalten, und nicht nur weil Theo Steinröx einmal zu nächtlicher Stunde die versehentlich im Rathaus eingeschlossene grüne Fraktion befreite. «Fairness, ein offenes Ohr und Ehrlichkeit» habe Steinröx ausgezeichnet, ebenso wie die Neutralität im Amt.

Dass zwischen Monschau und der belgischen Nachbarkommune Bütgenbach seit fast 30 Jahren ein hervorragender Kontakt besteht, wurde in Worten von Bürgermeister Emil Dannemark deutlich. Mit Nachbarn solle man in guter Verbindung, hob er hervor. Theo Steinröx habe die gemeinsame Sache stets mit Begeisterung und häufig auch als Wortführer gefördert.

Auch die Vereine kamen beim Abschiedsfest zu Wort. Ehrlichen Dank für das Engagement von Theo Steinröx sprachen Erwin Sauer als Vorsitzender des TuS Mützenich aus, Helmut Völl für den Stadtsportbund, Peter Jung für das Ortskartell Konzen und Bernd Neuß für das Ortskartell Imgenbroich.

Die Grundschulleiterinnen Sabine Hammerschmidt und Gertrud Faymonville würdigten ebenso das Engagement von Theo Steinröx wie auch ein Vertreter der Stadt Eupen.

Simmeraths ebenfalls aus dem Dienst scheidender Bürgermeister Hubert Breuer erinnerte an den gemeinsamen Einsatz für Projekte, und der vom Monschauer Bürgermeister oft hart geforderte CDU-Landtagsabgeordneter Axel Wirtz brachte die Außendarstellung von Theo Steinröx noch einmal auf den Punkt: «Jeder in Düsseldorf weiß, dass in Monschau hart verhandelt wird.

 

Quelle: Aachener Nachrichten

 

Vom Fraktionszimmer jetzt häufiger auf die Dörfer

Monschau. Wenn sich in wenigen Tagen der neugewählte Monschauer Stadtrat zu seiner konstituierenden Sitzung einfindet, dann wird auch die CDU-Mehrheitsfraktion in einer neuen Aufstellung vertreten sein.

Einige Veränderungen gab es bei den Personalien in der 18-Mann-Fraktion: Einstimmig zum neuen Fraktionsvorsitzenden wurde Micha Kreitz aus Konzen gewählt. Er ist damit Peter Theißen ab. Der Höfener Ortsvorsteher ist für das Amt des 1. stellvertretenden Bürgermeisters vorgesehen. Für den dritten Bürgermeisterposten ist Franz Müller aus Mützenich nominiert. Neue stellvertretende Fraktionsvorsitzende ist Waltraud Haake aus Rohren.

«Die Fraktion möchte künftig stärker vor Ort präsent sein», gibt Micha Kreitz die neue Richtung einer bürgernäheren Kommunalpolitik aus. Ziel sei es, den Bürger stärker als bisher in Entscheidungsprozesse einzubinden. Daher soll auch künftig regelmäßig zu bürgeroffenen Fraktionssitzungen eingeladen werden. Sollte es in bestimmten Orten spannende und kontroverse Themen geben, dann möchte die Fraktion die damit verbundenen Fragen vor Ort klären.

Dass zu den Informationsveranstaltungen im Rahmen der Einführung des neuen Müllsystems in der Stadt Monschau im vergangenen Frühjahr rund 600 Bürger kamen, bestärkt die CDU-Fraktion darin, dem offenbar hohen Informationsbedürfnis der Bedürfnis gerecht zu werden.

Was wird aus den Schulen?

Im Anschluss an die erste Ratssitzung gehe es gleich «inhaltlich zur Sache», sagt Micha Kreitz. Zentrales Thema ist dabei die vor dem Beginn stehende Sanierung der Schwimmhalle Monschau. Das nächste Projekt, die ebenfalls sanierungsbedürftige Zweifachturnhalle auf der Haag, lasse dann nicht lange auf sich warten.

Ein wichtiges Anliegen ist der CDU-Fraktion auch die Erhaltung der fünf Grundschul-Standorte. Ob alle fünf Standorte dabei auch selbstständige Schulen bleiben, muss bis zum Frühjahr 2010 geklärt sein. Bis zu diesem Zeitpunkt muss beim Schulrat ein Konzept für Monschau vorliegen.

Überhaupt ist die künftige Schulstruktur in der Schulstadt Monschau ein hochrangiges Thema. In Gesprächen mit den weiterführenden Schulen und unter Einbeziehung der Elternschaft wie auch der Nachbarkommunen soll an einem Kommunal-übergreifenden Schulkonzept gearbeitet werden. Der Rückgang der Schülerzahlen sowie die nachlassende Attraktivität bestimmte Schulangebote ist nicht von der Hand zu weisen. «Daher sollte wir die Gelegenheit nutzen, über die Gesamt-Struktur des Schulangebotes in der Nordeifel zu diskutieren», schlägt Micha Kreitz vor. «Diese Diskussion sollte ergebnisoffen geführt werden», lautet die Voraussetzung für den Parteivorsitzenden Alexanders Lenders.

Ein Schwerpunkt in der Stadt Monschau sollen in den kommenden Jahren auch Straßeninstandsetzung und Wegebau sein. 250000 Euro für Straßen und 50000 Euro für Wirtschaftswege sollen jeweils im Haushalt bereit gestellt werden.

Tourimus in den Dörfern

Der Einsatz des Bauhofes soll nach den Wünschen der CDU-Fraktion wieder verstärkt in den Dörfern erfolgen. Was touristische Maßnahmen in Zukunft betrifft, sollen diese vorrangig unter dem Aspekt der Wirtschaftsförderung gesehen werden. Ein konkretes Beispiel dafür nennt Waltraud Haake: Es gebe immer mehr leerstehende alte Bauernhäuser in den Orten. Diese Bausubstanz könne touristisch als Ferienhäuser genutzt werden. Der Erfolg einer solchen Umwandlung habe sich bereits vielfach gezeigt.

Ein «Riesen-Problem», darin ist sich die CDU-Fraktionsspitze einig, werden die Kommunal-Finanzen in Zukunft sein. Eine Finanzreform dürfe daher nicht länger auf sich warten lassen.

Quelle: Aachener Nachrichten

Magga Ritter wird CDU-Bürgermeisterin in Monschau

Monschau. Margareta («Magga») Ritter ist die erste Bürgermeisterin in der Geschichte der Stadt Monschau. Mit 52,17 Prozent der Stimmen setzte sich die 47-Jährige am Sonntag klar gegen ihre Mitbewerber Gregor Mathar (SPD/25,11%), Werner Krickel (Grüne/13,31%) und Paul Hüllenkremer (FDP/9,41%) durch, erzielte dabei jedoch ein deutlich schwächeres Ergebnis als ihr Vorgänger und Parteikollege Theo Steinröx, der vor fünf Jahren noch 69,5 Prozent auf sich hatte vereinen können.

Das politische Erdbeben blieb aus in der Stadt Monschau am gestrigen Wahlsonntag - es gab aber zumindest einige kleinere Erdstöße in der politischen Landschaft rund um die Rurstadt. Mit nur noch 54,44 Prozent der Stimmen erzielte die CDU das schlechteste Ergebnis seit der kommunalen Neugliederung in Monschau, behielt aber trotz des Verlustes von zwei Sitzen im neuen Stadtrat ihre absolute Mehrheit.

Wahlgewinner der Stadtratswahl waren eindeutig die Grünen, die um fast drei Prozent der Stimmen (von 8,05 auf 11,01 Prozent) zulegten und künftig vier statt bisher zwei Abgeordnete ins Stadtparlament entsenden. Zwar gewann auch die FDP gut zwei Prozent Stimmanteil hinzu, doch wirkte sich dies nicht auf die Sitzanzahl von bislang zwei für die Liberalen aus.

Wahlverlierer der Ratswahl ist neben der CDU (-7,48 Prozent) vor allem das Bürgerforum 21, das von 5,25 Prozet bei der letzten Wahl auf 3,18 Prozent absackte und künftig nur noch einen Abgeordneten entsendet. Ebenfalls mit einem Sitz ist die Linke im neuen Stadtrat als sechste Gruppierung vertreten. Zwar holte der jüngste Spross der Monschauer Parteienlandschaft aus dem Stand 4,36 Prozent, doch reicht dies nicht für zwei Sitze und damit Fraktionsstatus, den auch das Bürgerforum verlor.

Nicht von den Verlusten der CDU profitieren konnte im Gesamtergebnis die SPD, die bei 19,69 Prozent stagnierte und weiterhin sechs Sitze im neuen Rat innehat. Dass die Sozialdemokraten dennoch am Sonntagabend im Rathaussaal in Feierlaune waren, lag an einem «historischen Ereignis», wie der letztlich chancenlose Bürgermeisterkandidat Gregor Mathar es nannte: Zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt gewann die SPD zwei Direktmandate: In Imgenbroich setzte sich Brigitte Olschewski mit fünf Stimmen gegen Heinz-Kurt Schmitz (CDU) durch, in Kalterherberg machte Bernd Kreutz deutlich das Rennen gegen Rainer Mertens (CDU), der aber über die Reserveliste dennoch in den neuen Rat einzieht.

Den größten Beifall aber gab es am Wahlsonntagabend im Sitzungssaal für die neue «Chefin» des Hauses, die künftige Bürgermeisterin Margareta Ritter. Die Gewinnerin dankte ihren Kontrahenten «für einen fairen Wahlkampf» und ihrer Partei, vor allem aber ihrer nahezu vollständig anwesenden Familie für die Unterstützung in den letzten Wochen.

Quelle:Aachener Nachrichten

Etschenberg ist der erste Städteregionsrat

Kreis Aachen. Viel früher als von vielen Verantwortlichen befürchtet, ist die Premiere der Städteregionswahl über die Bühne gegangen. Noch vor Mitternacht wurden im Kreishaus die Computer heruntergefahren.

Genau um 23.47 Uhr lag das Endergebnis für die Wahl zum Städteregionstag vor - rund zwei Stunden früher, als ursprünglich prognostiziert.

Als Gewinner des Urnengangs, bei dem die Bürger aus Stadt und Kreis Aachen erstmals ein gemeinsames Parlament gewählt haben, sind vor allem CDU und Grüne. Die Christdemokraten sind die stärkste Fraktion und können die auf Kreisebene bereits seit Jahren praktizierte Kooperation mit den Bündnisgrünen fortsetzen.

Bereitschaft besteht auf beiden Seiten, am Montagabend steigt das erste Sondierungsgespräch. Im Parlament kommen CDU mit 27 Sitzen und die Grünen mit elf nach derzeitigem Stand auf eine Mehrheit der 72 Sitze. Stärkste Oppositionskraft wird demnach die SPD mit 21 Mandaten.

Weiterhin vertreten sind die FDP mit sechs Mandaten, die UWG und die Linkspartei mit jeweils drei Sitzen sowie die Republikaner mit einem Sitz. Eine Randerscheinung waren bei der Wahl die Aachener Bürgerliste und die Einzelbewerberin Dorothee Thomas-Kupke, die gemeinsam auf 0,12 Prozent der Stimmen kamen.

Eine Besonderheit ist, dass die Grünen-Politikerin Elisabeth Paul ein Direktmandat in Aachen geholt hat. Durch den Wahlsieg von Marcel Philipp (CDU) in Aachen findet der künftige Städteregionsrat Helmut Etschenberg seine Wunschkonstellation, um mit seinem Parteifreund gemeinsam wichtige Projekte für die Städteregion anschieben zu können.

Der amtierende Kreisdirektor hat sich mit rund 40 Prozent klar gegenüber Uwe Zink (SPD) durchgesetzt. Der Sozialdemokrat kam auf knapp 29 Prozent. Einen fulminanten Erfolg verbuchte Dr. Thomas Griese für die Grünen, der 14,6 Prozent der Stimmen holte.

Für die Liberalen kam Dr. Werner Pfeil auf 8,28 Prozent. Uwe Löhr vereinte 4,6 Prozent der Stimmen auf sich, während UWG-Spitzenmann Erich Spies auf 3,5 Prozent der Stimmen kam.

Quelle:Aachener Nachrichten

„Eine Bürgermeisterin würde Monschau gut tun“

 

Im Porträt: Die Bürgermeister-Kandidaten vor der Kommunalwahl. Margareta Ritter (CDU) möchte „mit Herz und Verstand“ die Menschen erreichen.

Monschau. Das Rathaus kennt sie bereits in allen Facetten. Seit April 2008 ist Margereta Ritter als Beigeordnete in der Stadtverwaltung Monschau tätig. In dieses Amt wurde sie für die Dauer von acht Jahren gewählt. Nun möchte sie als Spitzenkandidatin für die CDU neue Bürgermeisterin in Monschau werden. Unser Redakteur Peter Stollenwerk sprach mit der Kandidatin über ihre Ideen und Vorstellungen, die sie mit dem neuen Amt verbindet.

Wäre es Ihr Traumberuf, Bürgermeisterin in Monschau zu werden? Margareta Ritter: Ja, es ist ein Traum, in einer der schönsten Städte Deutschlands dieses Amt ausüben zu dürfen. Die Vielfältigkeit der Aufgaben der städtischen und dörflichen Strukturen hat seinen besonderen Reiz. Es ist eine besondere Herausforderung, in schwierigen Zeiten zukunftsfähige Rahmenbedingungen zu schaffen. Ist es eine besondere Motivation, als erste Frau dieses Amt in Monschau zu bekleiden? Ritter: Ja, selbstverständlich. Da unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel unser Land erfolgreich regiert, ist sicherlich auch in Monschau eine Bürgermeisterin eine gute und zeitgemäße Perspektive.

Wie kam der Kontakt nach Monschau zustande; schließlich waren Sie ja 25 Jahre in der Nachbarkommune Simmerath beschäftigt? Ritter: Es gab schon immer Kontakte zur Stadt Monschau. Schließlich bin ich hier zur Schule gegangen und mein Mann ist Monschauer. In den letzten Jahren gab es über die Monschauer Land Touristik verstärkt Kontakte. Die Ausschreibung der Beigeordneten-Stelle in Monschau gefiel mir gut, und die sich abzeichnenden Veränderungen in der Verwaltung in Simmerath waren der Grund, mich nach hier zu orientieren.

Wie ist es zu schaffen, die zahlreichen Verpflichtungen mit dem Familienleben in Einklang zu bringen? Ritter: Ich bin meinen Eltern und meinem Mann sehr dankbar, dass sie so viele Aufgaben mit übernehmen. In unserer gut organisierten Großfamilie teilen wir uns gerne die Aufgaben.

Gibt es unter den bisherigen Monschauer Bürgermeister-Amtsvorgängern ein Vorbild für Sie? Ritter: Theo Steinröx ist für mich ein Vorbild. Die anderen Monschauer Bürgermeister habe ich in der Ausübung ihres Amtes nicht erlebt. Helmut Etschenberg, der ja früher Stadtdirektor in Monschau war, ist für mich ebenfalls ein Vorbild. Aber auch viele andere Personen, wie z. B. Hans Georg Weiss, haben die Stadt geprägt. Bürgermeisterin in Monschau werden, bedeutet, ein großes Erbe zu übernehmen.

Ist es ein Problem, fünf politischen Parteien im Stadtrat unter Wahrung der Neutralität gerecht zu werden? Ritter: Es ist eine Herausforderung, die ich verantwortungsbewusst angehen möchte. Das bisherige Klima im Stadtrat ist von einer guten Gesprächskultur geprägt. Wesentlich ist für mich, dass in jüngster Zeit die wichtigen Entscheidungen für die Stadt allesamt im einmütigen Konsens auf den Weg gebracht wurden, wie zum Beispiel das Konjunkturprogramm oder die Sanierung der Schwimmhalle am bisherigen Standort.

In Ihrer Wahlwerbung sprechen Sie davon, eine Bürgermeisterin „mit Herz und Verstand“ zu sein. Was bedeutet diese Aussage? Ritter: So bin ich. Ich habe ein Herz für meine Mitmenschen und die nötige Sachkenntnis zur Leitung einer modernen Verwaltung.

Mit Blick auf die Städteregion als neues großes Gebilde ist auch die Kooperation unter den Eifelkommunen unabdingbar. Wie soll eine künftige Zusammenarbeit aussehen oder belebt Konkurrenz das Geschäft? Ritter: In der Standortfrage sind die Eifelkommunen Konkurrenten. Was die Ansiedlung von Unternehmen angeht, kann man daher diese Frage bejahen. In allen anderen Bereichen aber gibt es bereits Verknüpfungen, die wir auch weiter ausbauen sollten. Ich denke da an das Krankenhaus Simmerath, die Schulen und den Tourismus. Über weitere gemeinsame Aufgaben wird in den nächsten fünf Jahren zu reden sein.

Welcher Aufgabe würden Sie sich als Bürgermeisterin besonders intensiv annehmen? Ritter: Die Weiterentwicklung der Schulstadt Monschau wie auch der Erhalt und die Sicherung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sind wichtige Aufgaben. Die Konsolidierung des Haushalts und die touristische Weiterentwicklung sind weitere vorrangige Aufgaben.

Als Beigeordnete haben Sie die Kollegen ja bereits seit über einem Jahr gut kennengelernt. Wie schätzen Sie Ihr Verhältnis zu den Mitarbeitern der Verwaltung ein? Ritter: Ich habe den Eindruck, dass die Kolleginnen und Kollegen froh sind, dass ich da bin. Ich bin dankbar dafür, dass wir über soviel Kompetenz und Kollegialität im Hause verfügen. Allerdings haben wir durch den plötzlichen Tod von Reinhold Thönnessen einen schmerzlichen Verlust erfahren, der uns alle sehr traurig stimmt.

Die historische Altstadt nimmt ohne Zweifel in ihrer Bedeutung eine Sonderstellung ein. Ist der Konkurrenzgedanke in den Stadtteilen inzwischen ausgeräumt? Ritter: Es gibt sicherlich einen Unterschied zwischen den Dörfern und der Altstadt, die historische und wirtschaftliche Bedeutung Monschaus hängt direkt mit der Altstadt zusammen. In den letzten Jahren ist ein stärkerer Ausgleich zwischen Altstadt und Dörfern erfolgt, was zum Beispiel an der touristischen Entwicklung messbar ist. Diese Angleichung ist sicher auch ein Verdienst von Bürgermeister Theo Steinröx. Die Wertigkeit des dörflichen Vereinslebens ist durch die Einführung des Tages des Ehrenamtes gewachsen, auch der Stolz auf das eigene Dorf und die Identifikation ist größer geworden.

 

Quelle:Aachener Nachrichten

Der CDU-Spitze eng verbunden

Hohen Besuch empfingen die CDUler aus Monschau und Simmerath: Dr. Otto Wulff und Philipp Mißfelder (4. und 5.v.r.), die Bundesvorsitzenden der Senioren- und JungenUnion.

 

 

Generationsübergreifend hohen Besuch empfing die Eifeler CDU. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der SeniorenUnion und sein junges Pendant, Philipp Mißfelder, schworen ihre Parteifreunde auf die bevorstehenden Wahlen auf Kommunal- und Bundesebene ein.

 

Konzen (Fö). Monschaus CDU-Stadtverbandsvorsitzender Alexander Lenders zeigte den in großer Zahl gekommenen CDU-Mitgliedern die langjährige Verbindung der Eifel zu den Spitzenkräften der Christdemokraten auf. »Dem Engagement und den Beziehungen von Hans Georg Weiss ist es zu verdanken, dass Dr. Wulff und Herr Mißfelder oft gesehene Gäste und große Führsprecher unserer Region sind«, so Lenders. »Bei Weiss werden schon seit vielen Jahren die Publikationen »Souverän« und »Entscheidung« verlegt und gedruckt und wir hoffen, dass dies auch in Zukunft so ist«, ist Lenders als Verlagsleiter maßgeblich an der Veröffentlichung der Magazine für SeniorenUnion und Junge Union beteiligt.

Emotional und inhaltlich wertvoll brachten Wulff und Mißfelder die CDUler auf bundespolitischen Kurs. Dabei stand das Thema generationenübergreifender Zusammenarbeit im Vordergrund. Anders seien die Probleme, die durch den demographischen Wandel entstehen, nicht zu bewältigen.

Simmeraths Bürgermeisterkandidat Karl-Heinz Hermanns griff das Thema in der lebhaften Diskussion auf und verkündete einen Generationenausschuss einrichten zu wollen, um Jung und Alt an einen Tisch zu bringen und gemeinsam Zukunft zu gestalten.

 

Quelle:Wochenspiegel Monschau 

CDU stellt Ortsvorsteherkandidaten mit drei Veränderungen vor

Geht es nach den Christdemokraten, so soll die Kommunalwahl bei den Ämtern des Ortsvorstehers drei Veränderungen mit sich bringen.

 

Jaqueline Huppertz möchte Hans-Peter Dörr als Ortsvorsteher Mützenichs beerben; Selbiges soll Bernd Neuß in Imgenbroich gelingen (für Heinz Stollenwerk). Georg Kaulen stellt sich als Nachfolger von Alexander Lenders in der Altstadt zur Wahl. Ist die CDU Ende August erfolgreich, dann wollen sich folgende Ortsvorsteher vom Stadtrat erneut wählen lassen: Waltraud Haake (Rohren), Peter Theißen (Höfen), Norbert Rader (Kalterherberg) und Matthias Steffens (Konzen).

 

Quelle:Wochenspiegel Monschau

 

Gemeinsamer Kraftakt rettet Schwimmhalle

Bereits im Herbst soll mit der Sanierung des einsturzgefährdeten Vennbades in Monschau begonnen werden. Zwei Millionen Euro vom Land.

Monschau. Ein spürbares Aufatmen ging am Wochenende durch Monschau, nachdem offiziell bekannt wurde, dass die Sanierung der einsturzgefährdeten Schwimmhalle jetzt umgehend in Angriff genommen werden kann. Schon im Herbst soll mit den Arbeiten am Vennbad an alter Stelle begonnen werden. Seit dem 2. Dezember 2008 ist das Vennbad geschlossen.

Sechs Millionen Euro kostet die energetische Sanierung, die in einem gemeinsamen Kraftakt gestemmt wird. Einen Festbetrag von zwei Millionen Euro steuert das Land NRW bei, mit mindestens der gleichen Summe beteiligt sich der Kreis Aachen, während die verbleibenden knapp zwei Millionen Euro aus dem Etat der Stadt Monschau finanziert werden.

Wie die finanzielle Beteiligung des Kreises konkret aussieht, soll heute in einem weiteren Gespräch mit Landrat Carl Meulenbergh geklärt werden.

Die frohe Botschaft, dass sich für eines der drückendsten Probleme in der Stadt eine schnelle Lösung abzeichnet, überbrachte am Wochenende NRW-Bauminister Lutz Lienenkämper. Mit der Thematik war der Minister bereits beim seinem Frühjahrs-Besuch in Monschau konfrontiert worden. Da nun ein schlüssiges Finanzierungsmodell aufgestellt worden sei, stehe auch seitens des Landes einer „zügigen Bewilligung“ nichts mehr im Wege.

Die städtische Beigeordnete Margareta Ritter, die das Finanzierungsmodell ausgearbeitet hatte, sprach davon, dass gleich mehrere Faktoren das nun vorliegende Ergebnis begünstigt hätten. Ende 2010 soll die Schwimmhalle wieder benutzbar sein.

Ab diesem Zeitpunkt aber werden die Gäste ein vollkommen verändertes Vennbad vorfinden. Das Schulschwimmen (1500 Stunden im Jahr) und der Schwimmsport bestimmen ab dann das Bild. Ein Spaßbad wird es nicht geben, die energetisch nicht mehr tragbare Außenrutsche wird abgebaut. Stattdessen konzentriert man sich aufs Kerngeschäft einer Schwimmhalle: Es gibt es vier 25 Meter-Bahnen und einen Drei-Meter-Sprungturm.

Ein Bereich für Kleinkinder und Barrierefreiheit in einem völlig neu gestaltete Baukörper sind weitere Bausteine des neuen Vennbades, das sich in erster Linie an Schulen und Vereine richtet, aber weiterhin auch die touristische Nutzung erlaubt.

Kreisdirektor Helmut Etschenberg stellte noch einmal heraus, dass eine Schulstadt Monschau ohne ein Schwimmbad „undenkbar“ sei.

Etschenberg ging auch auf die Standort-Diskussion im Vorfeld ein, die aber über „keinen realen Hintergrund“ verfüge. Eine Schwimmhalle auf der Grenze zweier Kommunen sei wenig praktikabel, wobei er die Auslotung von Möglichkeiten der weiteren Zusammenarbeit zwischen Monschau und Simmerath als positiven Ansatz bewertete.

Zur wirtschaftlichen Situation von so genannten Spaßbädern erläuterte Etschenberg, dass diese allesamt in hohem Maße defizitär arbeiteten.

Monschaus Bürgermeister Theo Steinröx erinnerte noch einmal daran, dass die Stadt aus ihrer Verantwortlichkeit heraus nach Bekanntwerden des Gutachtens keine andere Möglichkeit gehabt habe, als das 40 Jahre alte Gebäude zu schließen.

Erfreut könne er nun feststellen, dass man in Monschau zügig für „Lösungskompetenz“ gesorgt habe.

Monschaus CDU-Vorsitzender Alexander Lenders meinte, dass es letztlich die CDU sei, die die Forderung nach einem neuen Schwimmbad auch mit Inhalt erfüllt habe, während es den CDU-Landtagsabgeordneten Axel Wirtz freute, dass es gelungen sei, an der Schwelle zur Städteregion Aachen die jetzt gefundene Lösung zu realisieren. (P. St.)

Quelle: Aachener Nachrichten

Die politischen Unterschiede sollen deutlich werden

Die CDU Monschau legt zur Kommunalwahl 2009 ein detailliertes Programm vor. Ländlicher Raum als „Herzensangelegenheit“.

Monschau. „Mit Herz und Verstand für Monschau“: Diesen Slogan der CDU-Bürgermeister-Kandidatin Margareta Ritter setzt auch die CDU Monschau über ihr Wahlprogramm, dass den Bürgern demnächst in kompakter und gedruckter Form zugestellt wird. Für die Parteispitze ist es dabei wichtig, „die politischen Unterschiede deutlich zu machen und konkrete Aussagen zu treffen“, erläutert Stadtverbandsvorsitzender Alexander Lenders das detailliert ausgearbeitete Programm.

Die Schwerpunkte der politischen Aussagen knüpfen an das CDU-Wahlprogramm von 2004 an. Da sieht sich die Mehrheitspartei im Stadtrat auch in der Kontinuität einer 10-jährigen Zusammenarbeit mit Bürgermeister Theo Steinröx.

Die Familienfreundlichkeit, bezogen auf alle Altersgruppen, nimmt für die CDU einen hohen Rang ein, wie der Konzener Ratsherr Micha Kreitz erläutert. Kindergärten in jedem Ort (auch die eingruppigen) und die Erhaltung der fünf Schulstandorte sind zentrale Forderungen der Christdemokraten. Micha Kreitz erinnert daran, dass die Stadt jährlich 1,8 Millionen Euro in den laufenden Schulbetrieb steckt.

Die beabsichtigte Sanierung der Turnhalle der Hauptschule müsse dennoch zurückgestellt werden, da nun alle Konzentration und Priorität der Baustelle Schwimmhalle gelte. Das derzeit geschlossene Vennbad „wird ohne Zweifel in Kürze wieder eröffnet“, betont der Konzener CDU-Ortsverbandsvorsitzende.

Bürgermeister-Kandidatin Margareta Ritter meint zum Schwerpunktthema Wirtschaft, dass die Schaffung wohnortnaher Arbeitsplätze vorangetrieben werden müsse. Positiv sei, dass die Auspendlerquote in den zurückliegenden 10 Jahren bereits von 70 auf 50 Prozent zurückgefahren worden sei. Die volle Aufmerksamkeit müsse in Zeiten der Wirtschaftskrise nun dem Erhalt der Arbeitsplätze dienen. Für ansiedlungswillige Unternehmen müsse die Stadt Planungssicherheit schaffen. Landschaftsverträglichkeit sowie die Interessen von Landwirtschaft und Wohnbebauung seien Voraussetzung für die Erweiterung von Gewerbegebieten.

Bei der wirtschaftlichen Entwicklung in den Dörfern könnten Projekte wie der Eifelsteig oder der geplante Vennbahn-Radweg Impulse auslösen. Im Tourismus sieht Margareta Ritter eine interessante Nebenerwerbs-Alternative „wie man es in der Eifel von der Landwirtschaft her kennt.“

Ein Dauerbrenner dürfte auch in den nächsten Jahren die Verkehrspolitik sein. Das zentrale Augenmerk der CDU Monschau gilt dabei dem Ausbau der B 258, wie Fraktionsvorsitzender Peter Theißen erläutert. Als „katastrophal“ bezeichnet er die aktuelle Situation. Der geforderte vierspurige Ausbau Richtung Aachen müsse nicht die gesamte Strecke einschließen „oder gar durch Roetgen führen.“ Vielmehr sollten Fachleute ein „vernünftiges Konzept“ erstellen. Theißen: „Es geht um intelligente Lösungen. Ein paar Mäusetunnel sind zu wenig.“

Was das Straßeninstandsetzungsprogramm für Monschau betrifft, so sollen künftig jährlich 250 000 Euro für Straßen und 50 000 Euro für Wirtschaftswege verankert werden.

Die Stärkung der Dorfgemeinschaften will die CDU Monschau durch die weitere Unterstützung der Vereine und und die Ausweisung von Bauland kontinuierlich fördern, betont Ratsherr Rainer Mertens. Besonderer Aufmerksamkeit bedürfe dabei die historische Bausubstanz in der Altstadt.

Als „Herzensangelegenheit“ sieht der CDU-Vorsitzender Alexander Lenders seinen Einsatz für den ländlichen Raum, der nach wie vor benachteiligt werde. Hoffnung setzte Lenders in ein Gutachten des Landes, das die Finanzbeziehungen noch einmal überprüfen soll. Hartnäckig will man auch das Thema Schülerfahrtkosten abarbeiten. Lenders: „Entweder springt das Land bei der Finanzierung ein oder es muss eine andere Regelung schaffen.“

Aus der Sicht des Monschauer CDU-Vorsitzenden ist es das Wesen der Kommunalpolitik, „Forderungen mit Inhalten zu untermauern.“ Diese Inhalte vermisse er besonders bei der Monschauer FDP, der er eine oberflächliche Politik vorhält. Bei der Abstimmung über die Abwassergebühren hätten sich die Liberalen enthalten, der Ausschreibung für das neue Müllsystem habe man zugestimmt. Dies stehe im Gegensatz zur Darstellung der Liberalen im Wahlkampf.

Monschaus Bürgermeister Theo Steinröx sieht gewährleistet, dass Bürgermeister-Kandidatin Margareta Ritter aufgrund ihrer „erfolgreichen Arbeit“ als Beigeordnete die Arbeit im Rathaus fortsetzen könne.

Zur Qualität des Kommunalwahlkampfes hält der erfahrene Wahlkämpfer fest: „Der Kandidat, der über die Nähe zum Bürger verfügt, hat die besten Chancen beim Wähler, nicht die Sprücheklopfer und nicht die Leute, die sechsmal in vier Jahren ihre Meinung wechseln.“ (P. St.)

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Alemannia Aachen spielt in Mützenich

Spiel gegen Kuba als Highlight für Kinder und Jugendliche

Die Stadt Monschau und der TuS Mützenich freuen sich, dass Alemannia Aachen zu einem Fußballspiel gegen eine Auswahl Kuba´s auf dem Sportplatz in Mützenich antritt.

Termin ist Mittwoch, der 8. Juli 2009 um 19:00 Uhr
Sportplatz "Im Zäunchen", Mützenich

Die Mannschaft des Zweitligisten bestreitet dieses Spiel im Rahmen der Vorbereitung zur anstehenden Spielzeit 2009/2010. Alemannia Aachen wird mit dem Fan-Shop, der Fan-Info, sowie der kompletten Mannschaft in Mützenich vertreten sein.

Für die Kinder und Jugendlichen des Südkreises wird durch Unterstützung namhafter Sponsoren, wie Sparkasse Aachen, RWE, Kaufhaus Victor, Entsorgungsbetriebe Förster/Schönmackers, Architekten Nellessen/Brasse & Partner, Dr. Hege, Hotel Carat, EWV und der Rotarier Monschau (Nordeifel) dieses Fußballereignis bei freiem Eintritt möglich sein (nur Kinder und Jugendliche).

Die Monschauer Schulen werden über die Freikartenmöglichkeiten ebenso informiert, wie die Sportvereine der Region. Kinder und Jugendliche können sich aber auch unmittelbar an das Sportamt der Stadt Monschau wenden.

Ansprechpartner: Udo Prick, Zimmer 210, Telefon: 02472/81242

Hier können Sie sich das Aktuelle Flugblatt zur Marke Monschau downloaden.
RZ_Flugblatt_CDU.pdf
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„Das war kein guter Tag für die CDU in der Eifel“

Stimmen der Parteien nach der Europawahl. Hermann-Josef Bongard (FDP): Auf dieses Ergebnis können wir stolz sein.“

Nordeifel. Der Tag nach der Wahl ist der Tag der Analysen und der kritischen Selbstbetrachtung. Die Lokalredaktion fragte bei Kommunalpolitikern in der Eifel nach.

Alexander Lenders, CDU Monschau: Das war kein guter Tag für die CDU in der Eifel. Mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein. Jedes CDU-Ergebnis unter 50 Prozent ist für uns eine Enttäuschung. Das wollen wir zur Kommunalwahl und Bundestagswahl wieder ändern. Mit Magga Ritter und Angela Merkel dürfte uns das gelingen. Man muss aber festhalten, dass wir dennoch alle Wahlkreise direkt gewonnen hätten. Die FDP ist mit ihrer Spitzenkandidatin offenbar auch in der Eifel gut angekommen.

Brigitte Olschewski, SPD Monschau: Wir dürfen zufrieden sein. Die SPD hat in fast allen Orten hinzugewonnen, und die CDU ist im Stadtgebiet erstmals unter 50 Prozent gerutscht. Wir hoffen, dass sich dieser positive Trend auch bei der Kommunalwahl fortsetzt. Für den weiteren Wahlkampf wird uns dieses Ergebnis einen Motivationsschub geben.

Hermann-Josef Bongard, FDP Simmerath: Wir freuen uns über ein wirklich sehr gutes Ergebnis sowohl in Simmerath wie auch im gesamten Kreis Aachen. Darauf kann man schon ein wenig stolz sein, und wir sehen uns ganz klar für die Kommunalwahl im Aufwind. Die SPD hat sich mit ihrer Wahlkampfstrategie, andere zu diffamieren, offenbar geschadet; außerdem kann man nicht jeden Betrieb retten.

Manfred Sawallich, SPD Simmerath: Die leichten Zugewinne in Simmerath sind für uns erfreulich. Wir betrachten das Ergebnis als solides Fundament und sehen darin auch ein positives Signal für die Kommunalwahl und unseren Spitzenkandidaten Gregor Harzheim. Wir sehen uns gut aufgestellt für die Zukunft und möchten im Kommunalwahlkampf daher auch nicht so sehr auf Konfrontation setzen.

Werner Krickel, Grüne Monschau: Wir sind mit dem leicht verbesserten Ergebnis in Monschau sehr zufrieden. Diese Stabilität zeigt, dass die Grünen nun wohl endgültig zu einer ganz normale Alternative für den Wähler geworden sind. Das Ergebnis zeigt uns aber auch, dass noch mehr Potenzial vorhanden ist, und daher bei der Kommunalwahl nun für uns ein drittes Ratsmandat in greifbare Nähe rückt.

Stephan Speitkamp, CDU Roetgen: Die Verluste in Roetgen sind vergleichbar mit den CDU-Verlusten in den beiden anderen Eifelkommunen. Wir hätten uns ein besseres Ergebnis gewünscht, aber wir fühlen uns auch nicht vom Wähler abgestraft. Immerhin hätten wir zwölf von 13 Wahlbezirken noch direkt geholt. Daher besteht kein Grund, in Pessimismus zu verfallen. Jetzt gilt es, für die Kommunalwahl unsere Kandidaten in den Blickpunkt zu rücken.

Dietmar Schütteler, Die Linke: Wir haben unseren Stimmenanteil gut ausgebaut, auch wenn es schwer ist, unsere Wähler für eine Europawahl zu gewinnen. Insgesamt nehmen wir positive Signale für die Kommunalwahl mit.

Manfred Eis, SPD Roetgen: Die SPD Roetgen hat in der gesamten Region den stärksten Zuwachs zu verzeichnen. Dieses Ergebnis gibt uns mächtig Auftrieb. Was mich wundert ist, dass die CDU in den ländlichen Regionen so stark verloren hat. Ich bezweifle, dass der Wähler nur die Europawahl im Blick hatte. Da spielte auch die Kommunalpolitik eine Rolle. Unser Spitzenkandidat Martin Schulz dürfte am positiven Effekt für Roetgen seinen Anteil haben.

Hans-Josef Hilsenbeck, CDU Simmerath: Über das Ausmaß der Verluste bin schon überrascht. Offenbar schlägt beim Wähler die Enttäuschung durch, was sich auch an der mäßigen Wahlbeteiligung zeigt. Jetzt müssen wir das Ergebnis analysieren, um dann mit neuer Motivation in den Kommunalwahlkampf einzusteigen. Wir müssen uns jetzt anstrengen, um als CDU deutlich zu machen, dass wir in den Dörfern die besseren Wege aufzeigen. (P. St.)

 

Quelle:Aachener Nachrichten

In der Eifel ist die SPD bei den Gewinnern

Die Europawahl im Rückblick: Die CDU kann ihr Traumergebnis von 2004 bei weitem nicht halten. Die Liberalen haben auch in der Eifel gut lachen.

Nordeifel. Deutliche Verluste bei der CDU in der Eifel, die sogar über dem Bundesdurchschnitt liegen und Zugewinne bei der SPD, was ebenfalls dem Trend entgegenläuft: So stellt sich das Ergebnis der Europawahl in der Eifel dar. Der große Gewinner ist auch in den drei Südkreiskommunen die FDP, und die Grünen stabilisieren ihre Position.

In Simmerath baute die CDU um 10,2 Prozent ab, in Roetgen lagen die Verluste bei 11,6 Prozent, und in Monschau gab es gar einen kleinen Absturz in Höhe 13,3 Prozent.

Über die 50 Prozent-Marke

Dass die CDU nicht mehr ihr riesiges Ergebnis von 2004 würde wiederholen können, war klar, denn die zurückliegende Wahl ist schließlich noch als Anti-Schröder-Wahl in Erinnerung.

Wenn aber die CDU in Simmerath und Monschau unter die 50 Prozent-Marke fällt und damit wohl zwei Drittel-Mehrheiten in weite Ferne gerückt sind, dann stellt sich leichte Alarmstimmung ein, denn damit ist eine magische Marke geknackt worden. Und das für CDU-Ansprüche in der Eifel schwache Ergebnis (wie 33,7 in Imgenbroich oder nur 31,4 Prozent in Paustenbach) lassen erkennen, dass die Region nicht so ganz fest in CDU-Hand ist. Tröstlich bleibt für die nach wie vor unangefochten stärkste Partei aber, dass sie mit den Ergebnissen der Europawahl in Simmerath und Monschau alle Wahlbezirke und in Roetgen bis auf eine Ausnahme alle Wahlbezirke direkt gewonnen hätte. Über 60 Prozent liegen lediglich Rohren, Dedenborn und Einruhr.

Was das absolut enttäuschenden Abschneiden der SPD auf Bundesebene betrifft, ist Roetgen eine rühmliche Ausnahme. Hier haben die Sozialdemokraten kleinen Grund die Köpfe hangen zu lassen, denn eine Steigerung um 6,2 Prozent bedeutet den höchsten Zugewinn in der Region Aachen, Heinsberg und Düren, wo die Sozialdemokraten ja allgemeine leicht zulegten. Das höchste Einzelergebnis erzielte die CDU innerhalb der drei Südkreiskommunen übrigens mit 66,7 Prozent in Widdau.

Ihr höchstes Eifel-Ergebnis erzielte die SPD in einem Roetgener Bezirk mit 33,8 Prozent. Über 30 Prozent erzielt die SPD auch noch in weiteren Roetgener Bezirken, ansonsten gelingt dies nur noch in Lammersdorf-Südwest.

Die FDP erzielt ihr bestes Eifel-Ergebnis in Simmerath mit 12,7 Prozent, aber auch in den beiden Nachbarkommunen schneidet man locker zweistellig ab. Ihr höchstes Eifelergebnis erzielt die FDP übrigens in Hammer mit 25 Prozent. Da reichten genau sieben Stimmen für dieses fantastische Ergebnis.

Die Grünen sind am wenigsten von den Schwankungen berührt. Trotz knapp drei Prozent Verlust sind sie mit 17,3 Prozent in der Hochburg Roetgen nach wie vor eine mit bestimmende Kraft, und mit 33,8 Prozent erzielten sie in einem Roetgener Bezirk das höchstes Ergebnis innerhalb der Eifelkommunen.

Und was ist mit den anderen? Die Linke lässt nicht nur in der Stadt Monschau aufhorchen und kann immerhin 208 Stimmen auf sich vereinigen. Damit bleibt sie diesmal noch knapp unter der Fünf-Prozent-Marke. Auch in Roetgen legen die Linken beachtlich zu, indem die ihren Stimmenanteil gegenüber 2004 um mehr als verdreifachen, wie auch in Simmerath.

Die zahlreichen kleinen Parteien, insgesamt waren 31 Bewerber am Start, erzielten unterschiedliche Sympathien, und jeder kann für sich selbst beurteilen, ob 131 Stimmen für die Tierschutzpartei in den drei Eifelgemeinden, insgesamt 88 Stimmen für Republikaner oder vereinzelte Stimmen für andere versplitterte Interessenvereinigungen, bedeutsam sind.

In einem Punkt aber dürften sich alle politischen Vertreter einig sein: Die überall gestiegene Wahlbeteiligung in den Eifelgemeinden (Roetgen sogar über 55,5 Prozent) ist ein positives Signal, aber auch hier gibt es ein paar Ausreißer, die zudenken geben. Dass in Simmerath-Nord mit Witzerath nur 28,8 Prozent der Wahlberechtigten antraten, kann sicherlich nicht nur mit den Belastungen durch den Frühjahrsmarkt erklärt werden. (P. St.)

 

Quelle: Aachener Nachrichten

SPD sieht einen Schulz-Effekt

Etschenberg: „Wähler in CDU-Hochburgen nicht so mobilisiert wie 2004“

Aachen. Der erste Urnengang im Superwahljahr 2009 ist gelaufen – und das im Kreis Aachen in Teilen anders als auf Bundesebene. So legte etwa die SPD bei der Europawahl zu, und die CDU verlor stärker als im Bundesschnitt. Reaktionen aus dem Kreishaus.

Helmut Etschenberg (CDU-Spitzenkandidat Städteregion): „Die Europawahl hat eigene Gesetze. Vor fünf Jahren war sie der Vorläufer zur Bundestagswahl, und es herrschte eine große Wechselstimmung. Das war jetzt nicht der Fall. Mit dem Ergebnis im Bund bin ich zufrieden, mit dem im Kreis nicht so sehr. Wir konnten die Wähler vor allem auch in unseren Hochburgen in der Eifel nicht mehr so stark mobilisieren wie im Jahr 2004.“

Uwe Zink (SPD-Spitzenkandidat Städteregion): „Martin Schulz hat als Spitzenkandidat für die SPD in der Region Boden zurückgewonnen. Insgesamt haben wir im Kreis Aachen auf die CDU rund zwölf Prozent aufgeholt. Jetzt müssen wir den positiven Trend mit in die Kommunalwahl am 30. August nehmen.“

Dr. Thomas Griese (Grünen-Spitzenkandidat Städteregion): „Ich bin hoch zufrieden. Im Bund sind wir die drittstärkste Kraft, deutlich vor der FDP. Und auch in der Städteregion sind wir die Nummer drei, wenn man die Ergebnisse aus Stadt und Kreis Aachen mittelt. Auch wenn wir im Kreis hinter der FDP liegen.“

Dr. Werner Pfeil (FDP-Spitzenkandidat Städteregion): „Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir mehr als zehn Prozent geholt haben. Im Kreis sind wir die Nummer drei. Das gibt einen Motivationsschub für die Kommunalwahl. Eine Mehrheit mit uns ist möglich.“

Uwe Löhr (Linke-Spitzenkandidat Städteregion): „Ich bin nicht zufrieden, schließlich wollten wir im Kreis acht Prozent holen. Doch jetzt wissen wir, wo wir stehen. Das ist eine gute Standortbeschreibung.“ (udo)

Rede des Stadtverbandsvorsitzenden Alexander Lenders zum Stadtparteitag 14. Mai 2009.

Hier können Sie sich die Rede des Stadverbandvorsitzenden dowloaden.
Rede Mai 2009.pdf
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"Am Donnertag, den 14. Mai, findet ab 19.30 Uhr, in Kalterherberg, Hotel „Hirsch", der diesjährige Stadtverbandsparteitag mit Vorstandswahlen statt. Als Gastredner dürfen wir uns auf Marcel Philipp aus Aachen freuen, den Spitzenkandidaten der Aachener CDU für das Amt des Oberbürgermeisters! Alle Mitglieder, aber auch interessierte Gäste, sind herzlich eingeladen."

CDU Monschau will Merkel sehen

Monschau. Die letzte Phase des Europawahlkampfes startet die CDU Deutschland mit einer Auftaktveranstaltung am Samstag, 16. Mai, auf dem Katschhof in Aachen, zu der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet wird. Neben ihr werden bei dieser Wahlkampfveranstaltung zahlreiche Redner aus der Parteispitze der Bundes- und Landes-CDU zu den Gästen sprechen, darunter NRW-Ministerpräsident und Landesvorsitzender Dr. Jürgen Rüttgers und der Präsident des Europäischen Parlaments, Prof. Hans-Gert Pöttering. Zu dieser Veranstaltung, die um 10 Uhr beginnt – Bundeskanzlerin Angela Merkel wird gegen 11 Uhr erwartet – organisiert der CDU Stadtverband Monschau Fahrgemeinschaften. Interessierte können sich dafür bis kommenden Mittwoch, 13. Mai, bei Bernd Roder unter 0171/7826417 oder 02472/803803 anmelden.

„Leben in Monschau muss bezahlbar bleiben“

CDU Monschau hat Schuldenabbau und Sanierung im Blick. Dörfer sollen sich wiederfinden.

 

Monschau. Eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung geht nicht ohne Geld, aber die CDU Monschau hält sich zurück mit großen Versprechungen, auch wenn der Kommunalwahlkampf so langsam in Fahrt kommt. „Das Leben in Monschau muss für die Bürger bezahlbar bleiben“, lässt die Fraktionsspitze im Vorfeld der Verabschiedung des Haushaltes 2009 am kommenden Dienstag in der Ratssitzung verlauten.

„Dieser Haushalt“, sagt die Beigeordnete und Bürgermeister-Kandidatin Margareta Ritter, „trägt die politische Handschrift der CDU.“ Die Haushaltsberatung sei bewusst in den Mai verschoben worden, um Planungssicherheit für die Maßnahmen des Konjunkturpaktes II zu erhalten. „Jedes Dorf soll sich wiederfinden“, möchte die CDU die Maßnahmen breit streuen. Investitionen in Schulen, Turnhallen und Kindergärten stehen auf der Liste oder haben bereits begonnen, wie die vor der Fertigstellung stehende Sanierung der Turnhalle der Elwin Christoffel-Realschule oder die energetischen Verbesserungen am Gymnasium.

Der Nachholbedarf an energetischer Sanierung städtischer Gebäude ist enorm. Eine Liste über 3,5 Millionen Euro Investitionsbedarf hat der städtische Energieberater vorgelegt. Magga Ritter: „Da hilft uns das Konjunkturpaket enorm weiter.“ Insgesamt stehen 1,1 Millionen Euro aus dem Programm zur Verfügung; hinzu kommen noch 624 000 Euro für weitere in- frastrukturelle Maßnahmen. Auch die private Mädchenrealschule St. Ursula wird dabei berücksichtigt. Als Erfolgsprojekt, das die Erwartungen weit übertraf, hat sich auch das Hof- und Fassadenprogramm innerhalb der „Marke Monschau“ erwiesen. Der Ansatz für geförderte Maßnahme von privater Hand musste mit 600 000 Euro bereits verdreifacht werden. Auch hier greift das Konjunkturpaket, und die Stadt Monschau unterstützt die Bürger mit insgesamt 90 000 Euro.

„Absolute Priorität“ aber hat für die Fraktion die Sanierung bzw. ein möglicher Neubau der Schwimmhalle. Ein neuer Standort ist laut Margareta Ritter dabei nicht im Gespräch. 1500 Schwimmstunden im Jahr fallen derzeit aus, und aus eigener Kraft kann die Stadt das Projekt nicht stemmen. Die im Haushalt verankerten 500 000 Euro sollen aber ein Signal dafür sein, noch in diesem Jahr mit dem Neubau zu beginnen, wenngleich vor Ende 2010 kein Schwimmbetrieb möglich sein wird. Am Mittwoch fand ein weiteres Gespräche der Stadt bei NRW-Bauminister Lutz Lienenkämper statt.

Alle anderen Projekte werden jetzt der Schwimmhalle untergeordnet. Die Beigeordnete: „Die Schwimmhalle ist im Moment das große Thema. Da ist eine lebendige Diskussion im Gange.“

Im Jahr 2009 habe man den Haushaltsausgleich geschafft, freut sich sich CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Theißen. Langfristig müsste man aber auch an Schuldenabbau denken. Dazu seien allerdings Mehreinnahmen erforderlich, vor allem durch verbesserte Zuweisungen. Sowohl durch Synergieeffekte der Städteregion wie auch durch überarbeitete Finanzausgleichs-Richtlinien der Landesregierung erwarte man spürbare Verbesserungen.

Die weltweite Wirtschaftskrise wird auch im Haushalt der Stadt Monschau ihre Spuren hinterlassen. Man geht von einer sechsprozentigen Minderung der Steuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen in den kommenden drei Jahren aus. (P. St.)

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Vom grünen Sofa in die gelben Narzissen

Höfen. Nach einem regenreichen Tag meinte es das Eifelwetter gut mit der CDU in der Städteregion Aachen. Die Bürgermeister-Kandidaten hatten nach Höfen zum Familientag in der Natur eingeladen, und was lag da näher, als die Narzissenwiesen im Perlen- und Fuhrtsbachtal zu erkunden.


Rund 200 Personen stark war die Gruppe, die zu drei unterschiedlich langen Wanderungen unter fachkundiger Führung der Nationalpark-Ranger aufbrach. Wenn man sich dem Gelände am Nationalparktor Höfen näherte, glaubte man von der Ferne zahlreiche Menschen in Warnwesten zu erkennen, doch bei näherem Hinsehen waren es die leuchtend grünen Schals des Spitzenkandidaten Helmut Etschenberg für das Amt des Städtregionsrates, die für die Teilnehmer zur Wanderausstattung an diesem Tag gehörten. Die Gefahr, dass also jemand die Gruppe verliert, war durch diesen farblichen Akzent schon einmal gebannt.

Grünes Sofa immer dabei

Das grüne Sofa der Städteregion, das als roter Faden die anstehende Vereinigung von Stadt und Kreis Aachen symbolisiert, fehlte auch nicht und war wirkungsvoll vor der soeben fertig gestellten Wanderstation platziert worden, die dank enormer städtischer Eigenleistung ein wahres Schmuckstück geworden ist.

Monschaus CDU-Stadtverbandsvorsitzender Alexander Lenders hieß die gut gelaunte Truppe «im schönsten Dorf Europas» angemessen willkommen. «Hier ist die Welt noch in Ordnung», garantierte Lenders seinen Parteifreunden einen unbeschwerten Aufenthalt in der Nordeifel, «wo auch die CDU-Ergebnisse noch stimmen.» Sein besonderer Dank galt dem früheren Höfener Ortsvorsteher Heinz Kerkmann, der wesentlich an der organisatorischen Vorbereitung des Frühlingsfestes beteiligt war.

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Ein guter Tag für Monschau

Imgenbroich. Seit knapp vier Wochen ist Lutz Lienenkämper als neuer NRW-Minister für Verkehr und Bauen im Amt, und schon führt ihn sein nach Weg nach Monschau. Der Besuch des 39-jährigen Juristen mit Wohnsitz in Meerbusch beflügelte auch den CDU-Stadtverband, mit noch mehr Selbstbewusstsein den Kommunalwahlen am 30. August entgegenzusehen.

Lienenkämper war nach einer Exkursion in der Altstadt am Montagabend zu Gast bei der Mitgliederversammlung der CDU Monschau.

Deren Aufgabe bestand lediglich darin, 27 Delegierte für die Aufstellung des Landtagskandidaten der CDU-Kreis Aachen, was die den Zulauf zur Versammlung im Imgenbroicher Bürger-Casino eher mittelmäßig ausfallen ließ.

Dabei hätte es sich durchaus gelohnt, dem neuen Düsseldorfer Regierungsmitglied Gehör zu schenken, denn sowohl CDU-Vorsitzender Alexander Lenders wie auch die städtische Beigeordnete Margareta Ritter waren sich am Ende des Besuchstages einig: «Das war ein guter Tag für Monschau.»

Lutz Lienenkämper hatte trotz schwieriger Zeiten der Stadt Monschau Mut gemacht und konkret eine weitere nachhaltige finanzielle Förderung des denkmalgeschützten Altstadt-Bereiches in Aussicht gestellt.

Und auch beim derzeit größten Problem der Stadt Monschau, der Kernsanierung der Schwimmhalle) setzte der Minister Signale der Hoffnung (s. weiterer Bericht auf dieser Seite).

«Die Wirtschaftskrise - Chancen für den ländlichen Raum?» hatte Lutz Lienenkämper seine kompakten Ausführungen überschreiben. Trotz der düsteren Thematik war aber am Ende kaum Krisenstimmung sondern Optimismus zu spüren.

Lienenkämper wertete es positiv, dass er mit «Klarheit und Direktheit» auf die Probleme in Monschau angesprochen worden sei. Deutlich machte der Minister, dass sich das Land bei der Projektförderung ganz klar an der Nachhaltigkeit, Wertebeständigkeit und Belastbarkeit orientiere.

Deshalb seine Empfehlung auch mit Blick auf das Konjunkturpaket der Bundesregierung: «Sorgfalt geht vor Schnelligkeit.»

Die Wirtschaftskrise könne in der Tat dem ländlichen Raum Chancen bieten, dass NRW stolze 83 Prozent der Mittel des Konjunkturprogrammes an die Kommunen weiterleite.

Das NRW damit Spitzenreiter im Lande ist, hat seinen Grund: «Die Kommunen als kleinere Einheiten können die Mittel im Zweifelsfall besser verteilen,» ist Lienenkämper überzeugt, der sich zudem für eine «breite Verwendungsfähigkeit» der Mittel aussprach.

Insgesamt forderte der flüssig vortragende Minister, dass für die «schmähliche Vernachlässigung» der rot-grünen Vorgängerregierung kein Platz mehr sein dürfe.

Die Beigeordnete Margareta Ritter räumte allerdings ein, dass die historische Altstadt stets vom Land unterstützt worden sei. Derzeit aber besitze die Sanierung der Schwimmhalle höchste Priorität. Das Vennbad sei für den Schulsport unverzichtbar.

Mit Blick auf die zukünftige strukturelle Entwicklung in der Stadt und die Schaffung von wohnortnahen Arbeitsplätzen sagte Margareta Ritter, dass die CDU «Rückgrat bewiesen» habe, als sich über einen Investor in Imgenbroich die Chance zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung in Imgenbroich angeboten habe, «auch wenn eine kleine Minderheit mit der Planung nicht zurechtkommt.»

Solche Widerstände aber «muss man als Partei aushalten.» Die CDU stehe für Verlässlichkeit. Dies habe sie auch bewiesen durch das Festhalten am örtlichen Entsorger bei der Neuvergabe der Abfallentsorgung, betonte sie unter dem Beifall der Anwesenden.

Das sah auch der Minister nicht anders und kommentierte die Ausführungen spontan mit dem Kompliment «sehr gut!»

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Nachgefragt

„Müssen sehen, wo Geld herkommt“

Margareta Ritter Beigeordnete der Stadt Monschau

Monschau. Ein dickes Problem drückt die Stadt Monschau. Das Vennbad ist wegen statischer Mängel geschlossen worden; es droht Einsturzgefahr. Die Beigeordnete Margareta Ritter erläutert im Gespräch mit der Lokalredaktion den Stand der Dinge.

Sind inzwischen Fördergelder für die Kernsanierung der Schwimmhalle in Aussicht gestellt worden? Margareta Ritter: Wir haben am Montag einen Förderantrag an die Bezirksregierung gestellt und hoffen auf Mittel aus dem Investitionspakel Klimaschutz. Das ist das gleiche Programm, aus dem auch die energetische Sanierung des Gymnasiums gefördert wurde. Allerdings sind die Auflagen, was die Energiebilanz der Schwimmhalle betrifft, sehr hoch.

Was wird die Sanierung schätzungsweise kosten? Ritter: Es ist von sieben Millionen Euro auszugehen. Wir müssen sehen, wo wir das Geld herbekommen.

Was geschieht mit anderen in der Stadt Monschau geplanten Projekten? Ritter: Diese rücken jetzt in den Hintergrund; das gilt zum Beispiel auch für das Projekt Kulturburg. Die Sanierung der Schwimmhalle hat jetzt absolute Priorität.

Wie wird das Problem des ausfallenden Schwimmunterrichts an den Schulen gelöst? Ritter: Wir haben in Simmerath, bei der Stadt Eupen und in Bütgenbach-Worriken nachgefragt, ob wir hier Ersatzstunden bekommen können.

Wie lange wird die Sanierung des Gebäudes voraussichtlich dauern? Ritter: Die Bewilligung der Mittel und die Ausschreibung nehmen eine gewisse Zeit in Anspruch und lassen einen Baubeginn vor dem Herbst nicht zu, Es handelt sich um eine umfangreiche Baumaßnahme, deren Fertigstellung bis Ende 2010 dauern dürfte. (P. St.)

Mit dem Minister im Sauseschritt

Der neue NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper sagte bei seinem gestrigen Besuch in der Altstadt Monschau auch weiterhin die Hilfe des Landes zu. Am Abend zu Gast beim CDU-Stadtverband.

Monschau. „Das ist ja ein toller Ausblick“, schwärmte Lutz Lienenkämper als er gestern nachmittag die Altstadt Monschau besuchte. Und noch in einem weiteren Punkt hatte der erst seit einigen Wochen im Amt befindliche neue NRW-Verkehrsminister recht: „Das schmeckt wie auf Rezept ausgestellt“, beschrieb der Nachfolger von Oliver Wittke den ihm von der Stadtspitze dargebotenen Els recht präzise.

Die Altstadt Monschau gehört zu den ersten Besuchszielen von Lienenkämper, der im Sauseschritt von Ortsvorsteher Alexander Lenders durch das historische Stadtensemble geführt wurde, ehe er am Abend als Referent an der Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes in Imgenbroich teilnahm. Lutz Lienenkämper genoss den Kurz-Trip dennoch mit niederrheinischer Gelassenheit und versprach wiederzukommen, um versäumte Sehenswürdigkeiten nachzuholen.

Das Altenheim Monschau und die Umgestaltung des Burggeländes zur Kulturburg waren die beiden wesentlichen Themen beim Rundgang, doch Lutz Lienenkämper war nicht als Tourist gekommen. Beim Empfang im Haus Troistorff verkündete er die frohe Botschaft, dass für die Altstadt Monschau aus einem neuen Landesprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ in diesem Jahr 500 000 Euro für die Altstadt vorgesehen seien. Darüber hinaus werde die Machbarkeitsuntersuchung für die neue Nutzung des evangelischen Gemeindehauses in der Rurstraße finanziert.

Und ganz aktuell verkündete der Minister, dass der Tourismusverband NRW beabsichtige, seine nächste Tagung in Monschau abzuhalten.

Lienenkämper fühlte sich von der ersten Minute an wohl im Ambiente der Altstadt, deren Bekanntheit weit über die Region und NRW hinausstrahle.

Bürgermeister Theo Steinröx und die Beigeordnete Margareta Ritter hoben hervor, dass die Altstadt mit ihren vielfältigen Problemen dauerhaft auf öffentliche Unterstützung angewiesen sei.

„Wir sind auch weiter dabei“, setzte der Minister ein klares Signal für weitere finanzielle Zuwendungen des Landes, zumal Monschau auch in hervorragender Weise die Förderrichtlinien erfülle, indem man hier integrative Konzepte umsetzte, die nachhaltig wirkten und von den Bürgern akzeptiert würden.

Als Beispiel nannte Lienenkämper das Altenheim („Das will ich mir unbedingt ansehen“), wo Barrierefreiheit an einem Ort umgesetzt werde, an dem man es nicht erwarte.

Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit waren auch wesentliche Punkt bei der anschließenden Vorstellung des Konzeptes für die Kulturburg im Gebäude der Mon-Touristik. (P. St.)

 

Quelle:Aachener Nachrichten

Neuer Minister macht Station in Monschau

Monschau. Kaum im Amt, führt einer der ersten Wege den neuen NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper nach Monschau. Der Nachfolger von Oliver Wittke im Amt des Ministers für Bauen und Verkehr wird als Gast bei der Mitgliederversammlung der CDU Monschau erwartet, die am Montag, 30. März um 19 Uhr im Bürgercasino Imgenbroich stattfindet, erwartet. Der Landesminister referiert zum Thema „Die Wirtschaftskrise - Chancen für den ländlichen Raum?“

Die Monschauer CDU-Bürgermeisterkandidatin Margareta Ritter spricht anschließend zum Thema „Monschau - die Zukunft unserer Stadt“.

Zuvor müssen die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Monschau einen kleinen Wahlmarathon hinter sich bringen. Die 27 Delegierten für die Vertreterversammlung zur Aufstellung des CDU-Landtagskandidaten für den Kreis Aachen werden gewählt wie auch die Monschauer Delegierten für die Vertreterversammlung zur Aufstellung der Landesreserveliste.

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Angebote für Kinder- und Jugendliche in Monschau werden gestärkt! Kreisjugendhilfeausschuss trifft zukunftsweisende Entscheidungen.

Weitere integrative Plätze in Monschau

Der Ausbau der Kindergartenplätze im U-3-Bereich wird bedarfsgerecht fortgesetzt. Ebenso gilt es weitere Möglichkeiten für integrative Gruppen aus je fünf behinderten und zehn nichtbehinderten Kindern zu schaffen. In diesem Zusammenhang wird im Kindergarten in der Altstadt Monschau eine Gruppenumwandlung stattfinden, so dass dort dann zwei integrative Gruppen angesiedelt sind. Damit wird einerseits dem wachsenden Bedarf an integrativen Plätzen Rechnung getragen und andererseits die Zweigruppigkeit des Monschauer Kindergartens, auch bei rückläufigen Kinderzahlen, gesichert. Ein wohnortbezogenes und bedarfsgerechtes Kindergartenangebot ist für die CDU ein wesentlicher Bestandteil und Beitrag zu unseren intakten, ländlichen Strukturen!

Kindertheater und Mitmachzirkus auch 2009 in Monschau!

Der Erfog des Kindertheaters war überwätigend. Daher erfolgt auch 2009 eine Neuauflage - mit zahlreichen Veranstaltungen in Monschau-Konzen ("Achim und Elke"). Besonders freuen wir uns aber darüber, dass auch der Mitmachzirkus "ZappZarap" 2009 wieder in Konzen, auf der Zeltwiese neben dem Familienzentrum, stattfinden kann. Über 150 begeistert teilnehmende Kinder und deren Eltern, Betreuer und Sponsoren haben dazu geführt, dass der Kreis Aachen überzeugt werden konnte auch 2009 wieder den Mitmachzirkus anzubieten. Konzens Ortsvorsteher Matthias Steffens hat inzwischen Anträge auf den Weg gebracht, um die örtlichen Bedingungen der Zeltwiese kurzfristig zu verbessern!

Streetwork wird ausgebaut!

Wir unterstützen - die bereits durch Landrat und Kreisdirektor vorgenommene - Ausweitung des Streetworkangebotes in der Eifel. Derzeit wurde der Stundenumfang, zunächst befristet, von 19,5 auf 25 Stunden erhöht. Es muss aber eine weitere und dauerhafte Aufstockung auf eine ganze Stelle erfolgen. Entsprechendes muss in den Haushaltsplanungen für 2010 berücksichtigt werden. Aus CDU-Sicht ist dies eine wichtige Präventionsmaßnahme die die Jugendarbeit der Vereine und Jugendeinrichtungen sinnvoll und bedarfsgerecht ergänzt!

 

Waltraud Haake und Micha Kreitz

 

Chance für Kunstrasenplatz an der Flora?

Monschauer CDU-Fraktion bringt Antrag ein, wie die Konjunkturpaket-Mittel verwendet werden sollen. Schulen und Turnhallen erste Adresse.

Monschau. Konkrete Hilfe für die Stadt erwartete die CDU Monschau vom Konjunkturprogramm II, das in der heutigen Sitzung des Hauptausschuss konkrete Formen annehmen soll. Beratungsgrundlage sind Anträge der CDU-Fraktion und der SPD-Fraktion (s. Bericht dazu im Innenteil), die Verwendungsvorschläge einbringen.

Die CDU-Fraktion und die Ortsvorsteher im Stadtgebiet Monschau haben in ihrer Klausurtagung vom 7. März über zu tätigende Maßnahmen aus dem Konjunkturprogramm II beraten und eine Priorisierung beschlossen.

Auch Mittel für St. Ursula

Die Mittel teilen sich auf in 1,33 Millionen Euro für Bildungsinfrastruktur, wobei ein Anteil für die Schülerinnen der Bischöflichen Mädchen-Realschule von 230 000 Euro einbezogen wird.

Im Vorfeld der heutigen Sitzung erläutern CDU-Vorsitzender Alexander Lenders und der stellvertretender Fraktionsvorsitzende Rainer Mertens „in Übereinstimmung mit unserer Bürgermeisterkandidatin und 1. Beigeordneten der Stadt Monschau, Magga Ritter", die Maßnahmen.

Komplettsanierungen im energetischen Bereich der Schulen, Turnhallen und sonstigen Einrichtungen sieht man als dringend erforderlich an. In der Grundschule Höfen sollten Fenster-, Dach- und Fassadensanierungen erfolgen, wie auch an der Turnhalle. Für die Grundschulen Imgenbroich, Kalterherberg, Konzen und Mützenich schlägt die CDU das gleiche Sanierungsprogramm vor, wobei in Konzen und Mützenich auch noch die Glasbausteine einbezogen werden sollen. Zudem sollen im Grundschulgebäude Mützenich noch die Räume der Offenen Ganztagsschule im Keller erweitert werden.

In Rohren sieht die CDU-Fraktion energetischen Sanierungsbedarf am Gemeindehaus, dem Feuerwehrhaus und dem Kindergarten. An den Kindergärten Höfen, Konzen und Mützenich sollen Fenster-, Dach - und Fassadensanierungen erfolgen. Alexander Lenders: „Desweiteren ist zu prüfen, ob die Sanierung der Turnhalle an der Gemeinschaftshauptschule Monschau/Roetgen für den Fall, dass der erneute Förderantrag aus dem Investitionspakt Klimaschutz für das Jahr 2010 nicht zum tragen käme, aus dem Gesamtbudget ebenfalls finanziert werden könnte."

Für die weiterführenden Schule regen die Antragsteller an, weitere energetische Sanierungsmaßnahmen aus dem Gesamtbudget zu finanzieren, wobei die bisher bereits bewilligten Maßnahmen aus anderen Finanzhilfen vorab genutzt werden sollen (energetische Maßnahmen Gymnasium, Einrichtung der Mensen an den weiterführenden Schulen, etc.).

Für die sonstige Infrastruktur stehen insgesamt 650 000 Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen laut CDU-Vorschlag für folgende Maßnahmen vorgesehen werden: In Monschau sollen die WC-Anlagen an den Parkhäusern Burgau und Seidenfabrik saniert werden. Sanierungsbedürftig ist auch der Sportplatz Flora. „Alternativen sind die Komplettsanierung des Aschenplatzes oder die Schaffung eines Kunstrasenplatzes. Zur Zeit finden Gespräche mit allen Beteiligten statt, ob es gemeinsam erreicht werden kann, eine förderwürdige Entwicklung zur Schaffung eines zentralen Kunstrasenplatzes an der Flora zu erreichen", erläutert Rainer Mertens. Daher sollten die Mittel für eine Sanierung eines Aschenplatzes für das Jahr 2010 reserviert werden, falls andere Möglichkeiten nicht machbar seien.

In Mützenich wird schließlich noch die energetische Sanierung des Vereinshauses Alte Schule angeregt, in Kalterherberg die Schaffung eines Aufenthaltsraumes für den Heimatverein, in der Grundschule Konzen die Schaffung eines soziokulturellen Zentrums im Ortszentrum unter Einbindung der sonstigen sozialen Infrastruktur (Schule, Kindergarten, Familienzentrum, Turnhalle, Festzeltfläche, Pavillon, etc.) und in Rohren die energetische Verbesserung der öffentlichen WC-Anlage sowie eine barrierefreie Zuwegung zur St. Cornelius Kirche. (P. St.)

 

Quelle: Aachener Nachrichten



 

Verfassungsgericht: Zusammenlegung von Kommunal- und Europawahl grundsätzlich zulässig / Minister Dr. Ingo Wolf: Neuer Kommunalwahltermin 30. August 2009

Das Innenministerium teilt mit:

„Der nordrhein-westfälische Verfassungsgerichtshof hat mit seiner

heutigen Entscheidung bestätigt, dass es verfassungsrechtlich zulässig

ist, den Termin der Kommunalwahlen mit dem der Europawahl zusammenzulegen“,

sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (18. Februar

2009) in Düsseldorf. Lediglich für das Wahljahr 2009 müsse eine

Zusammenlegung unterbleiben, weil nach Auffassung des Verfassungsgerichtshofs

der Zeitabstand zwischen der Kommunalwahl und dem

ersten Zusammentritt der neu gewählten Kommunalvertretungen zu

lang ist.

„Wir hatten für die Zusammenlegung von Kommunal- und Europawahl

bereits in 2009 gute Gründe, die von namhaften Verfassungsrechtlern

und nun auch im Wesentlichen vom Verfassungsgerichtshof bestätigt

worden sind“, erklärte Wolf. „Wir werden die Entscheidung des Gerichts

respektieren und die rechtlich notwendigen Schritte zur Festlegung des

Wahltermins unverzüglich einleiten“, so Wolf.

„Wir haben uns jetzt für den 30. August 2009 als Wahltermin entschieden,

um die Eigenständigkeit der Kommunalwahlen sicherzustellen und

zugleich unter Berücksichtigung der Ferientermine eine gute Wahlbeteiligung

zu ermöglichen. Wir nähern uns mit der Festlegung des

Wahltermins im August dem künftig in der Jahresmitte gelegenen gemeinsamen

Wahltermin von Kommunal- und Europawahl. Ab 2014 wird

in dann in Nordrhein-Westfalen die Kommunalwahl zusammen mit der

Europawahl durchgeführt werden“, erklärte der Innenminister abschließend.

 

Hier können Sie die Vorstellungsrede von Frau Magareta Ritter zur Bürgermeisterkandidatur herunterladen.
Vorstellungsrede zur Bürgermeisterkandi[...].pdf
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CDU geht selbstbewusst ins Wahljahr

Stadtverband Monschau schickt Direkt- und Reservelistenkandidaten mit klaren Mehrheiten ins Rennen. Solidarität eingefordert.

 

Konzen . Die Monschauer Christdemokraten sehen sich am Anfang des „Superwahljahres 2009“ politisch und personell bestens aufgestellt. Dies unterstrich der Vorsitzende Alexander Lenders beim Parteitag des CDU-Stadtverbandes am Donnerstagabend in Konzen. In der rund zweieinhalbstündigen Versammlung im Saal „Achim & Elke“ stellte die Union die personellen Weichen für die Wahlen am 7. Juni diesen Jahres und zeigte sich überzeugt, auch in der kommenden Legislaturperiode die führende politische Kraft in Stadt und Region zu sein.

Mangelnde Gerechtigkeit

Alexander Lenders stellte „Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität“, die drei Grundpfeiler des CDU-Grundsatzprogramms, in den Mittelpunkt seiner Begrüßungsansprache, stellte aber fest, „dass uns als Stadt Monschau diese drei Grundsätze leider nicht sehr oft begegnen“. So wertete der Stadtverbands-Vorsitzende es als „große Ungerechtigkeit“, wenn eine Stadt wie Monschau mit vier weiterführenden Schulen und fünf Grundschulen als Schulpauschale 513 000 Euro erhalte, wenn „eine Nachbarkommune mit einer einzigen Grundschule schon 200 000 Euro erhält“. Gerechtigkeit vermisst Alexander Lenders auch, wenn „eine Stadt wie Monschau immer mehr Aufgaben übernehmen muss, selbst ein strukturelles Defizit hat und auch noch Solidarbeitrag für die neuen Länder zahlen muss.“

Der Vorsitzende verwies auf Solidarität, die Monschau gezeigt habe und zeige – bei den Sozialkosten, wo man die Lasten der Nord- und Mittelkreiskommunen mittrage, oder beim Kampf um den Erhalt des Krankenhauses Simmerath. „Wo aber ist die Solidarität der Anderen bei den Schülerfahrtkosten?“ sprach Lenders die aktuelle Diskussion um die Schulstadt an. Der Städteregionskandidat der Monschauer CDU kündigte an, „dass kein Thema in den nächsten fünf Jahren eine so große Priorität haben wird wie das Thema Schulen“. In Kürze werde die Union ihr Wahlprogramm zum Thema Schulen vorstellen.

Dank an Theo Steinröx

Alexander Lenders blickte angesichts der anstehenden Personalentscheidungen zurück und schaute voraus. Er dankte dem scheidenden Bürgermeister Theo Steinröx „für seinen Einsatz für unsere Bürgerinnen und Bürger – egal mit wem, egal gegen wen“, dies sei das wichtigste Erbe von Steinröx. Alexander Lenders hegt keine Zweifel, „dass Margareta Ritter ab Oktober unsere Bürgermeisterin sein wird“ und listete auf, welch vorzeigbare Ergebnisse die Beigeordnete bereits in den wenigen Monaten ihres Wirkens in Monschau erbracht habe. „Eine Stadt wie Monschau hat Sorgen. Margareta Ritter sorgt sich darum“, appellierte der Vorsitzende an die Mitglieder, die CDU-Bürgermeisterkandidatin zu unterstützen, die „anders als ihr Vorgänger, aber sicherlich nicht weniger erfolgreich für Monschau“ arbeiten werde.

Margareta Ritter hatte sich bereits in den Ortsverbänden der CDU vorgestellt und skizzierte nun auch vor der großen Mitgliederversammlung des Stadtverbandes die Schwerpunkte ihrer Politik (weiterer Bericht folgt): „Bildung und Betreuung“, „Arbeit und Wirtschaft“, „Lebendige Stadtteile und Dörfer“ sowie „Finanzieller Spielraum für Entwicklungen der Stadt Monschau“. Unterstützung werde Margareta Ritter nach ihrer Wahl von der Fraktion erhalten, kündigte CDU-Ratssprecher Peter Theißen an. Der Höfener Direktkandidat und Ortsvorsteher versprach aber nicht nur der Bürgermeisterkandidatin Unterstützung, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern in Sachen Gebühren und den Vereinen, „die sich weiterhin auf uns verlassen können.“

Entwicklung und Finanzen

Den Blick zurück wandte Bürgermeister Theo Steinröx, der eine umfangreiche Tätigkeitsbilanz seiner zehnjährigen Amtszeit vorlegte. Vor allem Verbesserungen in der Infrastruktur, die Weiterentwicklung von Handel und Gewerbe einerseits sowie der einzelnen Ortsteile andererseits und nicht zuletzt die Finanzentwicklung in dieser Dekade bildeten die Schwerpunkte des scheidenden Bürgermeisters. Theo Steinröx wurde auch in dieser, einer seiner letzten Reden als Bürgermeister vor dem CDU-Stadtverband nicht müde, Unterstützung für „seine“ Stadt Monschau einzufordern und sponn damit den Faden zum Gerechtigkeitsappell von Alexander Lenders: „Die Zukunft ist für Monschau dann sicher, wenn der Landesgesetzgeber die Kommunen mit den notwendigen finanziellen Ausstattungen versieht und die Umlageverbände ihre in den letzten Jahren vorgeommenen überdurschnittlichen Erhöhungen nicht mehr fortsetzen.“ (hes)

 

Quelle:Aachener Nachrichten

Merkel mit überwältigendem Ergebnis wiedergewählt

Mit dem grandiosen Ergebnis von 94,83 Prozent der Stimmen wurde die CDU-Vorsitzende, Bundeskanzlerin Angela Merkel, im Amt bestätigt. Auf die Kanzlerin entfielen 844 von 890 gültigen Stimmen. Es gab 46 Nein-Stimmen und 16 Enthaltungen. Vor zwei Jahren in Dresden hatte die Parteivorsitzende 93,06 Prozent erhalten.

 

Die Wahlergebnisse zu Präsidium und Bundesvorstand der CDU Deutschlands.

 

Quelle:CDU Deutschland

Fast einstimmig: CDU will Etschenberg

Kreis Aachen. Kreisdirektor Helmut Etschenberg ist am Dienstagabend mit einem eindrucksvollen Ergebnis zum CDU-Spitzenkandidaten für die Städteregion bei der  Kommunalwahl im Juni 2009 gewählt worden.
194 der 195 Delegierten aus Stadt und Kreis Aachen - und damit 99,49 Prozent, bei einer Gegenstimme - votierten im Alten Kurhaus für den 61-Jährigen.

Etschenberg bedankte sich im Beisein von NRW-Ministerpräsident und CDU-Landeschef Jürgen Rüttgers sowie der sichtlich zufriedenen Parteivorsitzenden Armin Laschet (Stadt Aachen) und Axel Wirtz (Kreis) für «dieses überzeugende Signal».

Zudem beschwor er seine Parteifreunde, «geschlossen für das Ziel zu kämpfen, dass die CDU die stärkste Kraft in der Städteregion wird».

Zuvor hatte ihn Landrat Carl Meulenbergh als «Idealfall für die Stelle des Städteregionsrates» bezeichnet: «Du hast selbst auch ein Stück Herzblut in diese Entwicklung gesteckt. Und so kann mir als Landrat nichts Besseres passieren, als den Staffelstab an Dich weiterzugeben.»

Das Amt des Städteregionsrates ist in der Nachfolge der Position des heutigen Landrates als Chef der Verwaltung zu sehen, wobei sich das Aufgabengebiet vergrößert.

Auf der einen Seite löst sich zum 21. Oktober 2009 der Kreis Aachen auf und geht in die Städteregion über. Auf der anderen Seite gibt die Stadt Aachen einen Teil ihrer Kompetenzen und Mitarbeiter an die Städteregion ab.

Und so wird der Städteregionsrat, der wie die (Ober-)Bürgermeister am 7. Juni direkt von den Bürgern in Stadt und Kreis Aachen gewählt wird, Chef einer rund 1300-köpfigen Verwaltung mit Sitz im heutigen Kreishaus an der Zollernstraße in Aachen sein.

Rüttgers zeigte sich zuversichtlich, dass Etschenberg die Wahl gewinnen werde. «Er ist der richtige Mann für diesen Posten», sagte der Ministerpräsident.

Statt Merkel kommt im Juni 2009 Steinmeier

Mit der prominenten Unterstützung durch Angela Merkel für den CDU-Spitzenkandidaten Helmut Etschenberg kurz vor der kombinierten Kommunal- und Europawahl am 7. Juni kommenden Jahres wird es doch nichts.

War ursprünglich vorgesehen, dass die Bundeskanzlerin und CDU-Chefin am 5. Juni auf dem Aachener Katschhof Station macht, sollen am selben Tag und am selben Ort nun rote SPD-Fahnen wehen.

Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier wird zwei Tage vor dem Wahltermin erwartet. So soll der Außenminister im Rahmen einer Großkundgebung gemeinsam mit Martin Schulz (Würselen), der die Europa-Liste seiner Partei anführt, und dem Aachener OB-Kandidaten Karl Schultheis auftreten.

Wer als SPD-Spitzenkandidat für die Städteregion auf der Bühne stehen wird, gibt die Partei am Mittwoch bekannt. Der gemeinsame Parteitag der Sozialdemokraten aus Stadt und Kreis folgt am Samstag.

 

Junge Union will Politik mitgestalten

CDU-Nachwuchsverbände der Nordeifel fusionieren. Sascha Schmitz gewählt.

 

Imgenbroich. „Endlich!“ Dies war wohl eines der am häufigsten ausgesprochenen Wörter des Abends. Seit Freitagabend ist der Zusammenschluss der Jungen Union aus Roetgen, Simmerath, Monschau auch auf dem Papier festgehalten.

Weil Monschau und Roetgen schon lange nicht mehr aktiv waren, hatte die JU Simmerath einen Zusammenschluss vorgeschlagen, der auch seit einiger Zeit bereits in die Praxis umgesetzt worden war. Lediglich die „Formalia“mussten noch geklärt werden, was am Freitag mit der Wahl des gemeinsamen Vorstandes im Café Cubus in Imgenbroich geschah.

Neuer Vorsitzender ist Sascha Schmitz aus der Simmerather CDU-Nachwuchsorganisation. „Wir möchten das Interesse an Politik bei Jugendlichen wecken“, beschrieb Sascha Schmitz das Anliegen der Jungen Union.

Ritter: Ein guter erster Schritt

Margareta Ritter, CDU-Kandidatin für das Bürgermeisteramt in der Stadt Monschau und Vertreterin der Frauenunion, die als Ehrengast zugegen war, beschreibt die JU als „guten ersten Schritt, um etwas zu verändern“.

Diesen Beweggrund nannte auch Donatus Feuerstein aus Mützenich für seinen Beitritt: „Ich bin der JU beigetreten, weil ich die Politik aktiv mitgestalten und die Zukunft beeinflussen möchte.“ Er selbst wurde neben Sebastian Bauer aus Roetgen einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Die Mitglieder der Jugendorganisation der CDU sind zwischen 14 und 35 Jahre alt und möchten, so eines ihrer Ziele, junge Familien fördern. Mit dem Zusammenschluss ist die „Junge Union Monschauer Land“ der größte jugendpolitische Verband, den es in Stadt und Kreis Aachen gibt.

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Monschau nimmt Abschied von Hans Georg Weiss

Monschau. Auch auf seinem letzten Weg wurde die enorme Wertschätzung deutlich, die dem Monschauer Verleger und Druckereibesitzer Hans Georg Weiss Zeit seines Lebens zuteil wurde. Am Samstag wurde der hoch geschätzte Unternehmer und Monschauer Ehrenbürger in seiner Vaterstadt zu Grabe getragen.

 

 
Er war am Montag im Alter von 81 Jahren verstorben. Schon lange bevor die Glocken der Aukirche an diesem ruhigen Herbsttag zu den feierlichen Exequien läuteten, füllten sich die Plätze im Gotteshaus.

Vorsichtshalber waren Rur- und Austraße gesperrt worden, um gegebenenfalls der Masse der Trauernden Herr zu werden. Zu diesem Zweck wurde der Gottesdienst auch ins benachbarte Aukloster in Bild und Wort übertragen. Doch die etwa 800 Trauergäste fanden alle ihren Platz. Unter den Gästen waren auch die NRW-Minister Christa Thoben, Armin Laschet und Helmut Linssen.

Am Altar war ein Porträt des Verstorbenen platziert, dahinter die Fahne der Kolpingfamilie und rot-weißer Blumenschmuck. Der Totenzettel zeigte ein Motiv aus der Antoniuskapelle und ein Bild des Verstorbenen mit gütigem Gesichtsausdruck.

Der Gottesdienst wurde zelebriert von Pfarrer Karl-Heinz Stoffels und Pater Johannes Lorse. Für die musikalische Begleitung sorgten der Kirchenchor Monschau, die Musikvereinigung Montjoie und Organist Wolfgang Orth. Pfarrer Stoffels eröffnete die Trauerfeier mit der Feststellung, dass ein «Mensch aus unserer Mitte» zu Grabe getragen werde, der «unendlich viele Akzente» weit über die Region hinaus gesetzt habe.

«Unvorstellbare Lebensleistung»

Monschaus Bürgermeister Theo Steinröx würdigte Hans Georg Weiss als «einen von uns aus Monschau», der eine «unvorstellbare Lebensleistung» vollbracht habe. Sein Unternehmen habe er zielgerichtet an die Spitze in Deutschland geführt. Als «Realpolitiker» habe ihn Liebe für die Heimat ausgezeichnet. Menschliche Bescheidenheit sowie soziales Engagement seien prägende Charakterzüge des lebensfrohen Menschen Hans Georg Weiss gewesen, dessen Wirken auch über den Tod hinaus lebendig bleiben werde.

Dr. Bernhard Worms, Staatssekretär a. D. und langjähriger Wegbegleiter des Verstorbenen, bezeichnete Hans Georg Weiss als «hellwachen Unternehmer und leidenschaftlichen Verfechter der Heimat.» Als Mensch mit Wort und Tat sei die Familie stets die Quelle seiner Kraft gewesen. Unternehmerische Kreativität, Weitblick und Weltoffenit hätten ihn ausgezeichnet mit stets festen Wurzeln in der Heimat. Das Verhältnis zu seinen Mitarbeitern sei geprägt gewesen von «Fürsorge und Gesetzestreue», und sein politische Wirken habe er nie für persönliche Zwecke instrumentalisiert.

Als Mensch mit «herausragenheder Bedeutung für die Stadt, die Region und darüber hinaus» charakterisierte Pastor Stoffels in seiner Predigt den Verstorbenen. Hans Georg Weiss habe mit Fleiß und Entbehrung ein Lebenswerk geschaffen, das seinesgleichen suche. Als gläubiger und praktizierender Christ sei er seinen Lebensweg gegangen. Beispielhaft nannte der Seelsorger das Engagement für den Verein Antoniusbrot und als Kuratoriumsmitglied im Maria Hilf-Stift. Nun sei es eine ehrenvolle Pflicht, das Wirken des Verstorbenen fortzusetzen, der in ein Leben «ohne Angst und Krankheit und ohne Ende» hinübergegangen sei, um es in Gott zu vollenden.

40 Trauerkränze säumen Weg

Den feierlichen Exequien folgte der steile Weg der Trauergemeinde hinauf über den Unteren Mühlenberg und Kierberg zum Friedhof. Zahlreiche Gäste nutzten dafür die eigens eingesetzten Kleinbusse. Hoch über der Stadt findet der Monschauer Ehrenbürger Hans Georg Weiss nun seine letzte Ruhe. Rund 40 Trauerkränze säumten die Bruchsteinmauer auf dem Friedhof, auch dies ein Zeichen dafür wie schmerzlich der Verlust dieses großen Sohnes der Stadt Monschau wiegt.

 

Quelle: Aachener Nachrichten

„Großer Verlust für die gesamte Region“

Unternehmer, Visionär und Monschauer Ehrenbürger Hans Georg Weiss erliegt im Alter von 81 Jahren einer schweren Krankheit

Monschau. Hans Georg Weiss ist tot. Im Alter von 81 Jahren erlag der Druckereibesitzer, Unternehmer und Ehrenbürger der Stadt Monschau am Montag einer schweren Krankheit. „Mit Hans Georg Weiss verliert die Region eine ihrer einflussreichsten Persönlichkeiten der Nachkriegszeit“, würdigte Monschaus Bürgermeister Theo Steinröx gestern Nachmittag den Verstorbenen. „Hans Georg Weiss hat die Entwicklung der Stadt Monschau maßgeblich geprägt und über Jahrzehnte die politischen Weichen gestellt“, sagte Steinröx unserer Zeitung. Als Landrat im Altkreis Monschau, als Stadtverordneter vor und nach der kommunalen Neugliederung 1971, vor allem jedoch als Landtagsabgeordneter (1970-1990) habe Weiss „aus seinen vielfachen politischen Funktionen heraus entscheidende Impulse für die Entwicklung seiner Heimat gesetzt“, blickte Theo Steinröx zurück. Was der Monschauer Bürgermeister aber vor allen Verdiensten in bester Erinnerung über den Menschen Hans Georg Weiss behalten wird, beschreibt er so: „Hans Georg Weiss hat zwar immer das große Ganze im Blick gehabt, hat darüber aber nie den Menschen aus den Augen verloren“, erinnert sich Theo Steinröx noch heute an ein eindrucksvolles Erlebnis im Jahr 1981: „Hans Georg Weiss hatte uns zu einer nächtlichen Betriebsbesichtigung seiner Druckerei eingeladen. Beim Rundgang durch den Betrieb stellten wir fest, dass der Chef jeden einzelnen seiner vielen Mitarbeiter an den Maschinen kannte und mit jedem ein persönliches Wort wechselte. Das hat mich tief beeindruckt“, so der langjährige CDU-Parteigefährte des Verstorbenen. Theo Steinröx erinnert an weitere Verdienste von Hans Georg Weiss: „Vor Jahren gründete er den Verein St. Antoniusbrot, der vielen Menschen, denen es nicht so gut geht, zu einer Mahlzeit verhilft. Das hat er nie an die große Glocke gehangen, war aber doch sinnbildlich für sein Engagement.“ Und als Vorsitzender der Monschauer Land Touristik habe Hans Georg Weiss „auch in den letzten Jahren noch wegweisende Entscheidungen für den wichtigen Wirtschaftszweig Tourismus getroffen“, so Theo Steinröx, der von einem „enormen Verlust“ sprach, sich aber auch dankbar zeigte, „einen Menschen wie Hans Georg Weiss ghabt zu haben“. Persönlich tief betroffen kommentierte Kreisdirektor Helmut Etschenberg die Nachricht vom Tode Hans Georg Weiss’: „Ich selbst verliere einen wirklich guten Freund, wir alle eine weit über unsere Region hinaus hoch geschätzte, starke Persönlichkeit, deren kluger und inspirierender Rat uns sicher fehlen wird“, meinte Etschenberg. Der ehemalige Stadtditrektor von Monschau erinnerte an die gemeinsame Zeit mit Herbert Isaac als Bürgermeister und Hans Georg Weiss als Landtagsabgeordneter, „in der die Beiden wirklich segensreich die Entwicklung der Region und der Stadt vorangetrieben haben“, so der Kreisdirektor, der „persönlich, aber sicher auch stellvertretend für viele Menschen in unserer Region“ sagte: „Meine tiefe Anteilnahme gilt der Frau und der Familie von Hans Georg Weiss.“ (hes) Wirtschaft

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Etschenberg mit 66,6 Prozent als Kreisdirektor bestätigt

Kreis Aachen. 66,6 Prozent - mit diesem Ergebnis wäre Helmut Etschenberg sicherlich bei der Wahl zum Städteregionsrat am 7. Juni 2009 höchst zufrieden. Das war der 61-Jährige aber auch am Donnerstag.
Wobei es im Kreistag «nur» um seine Wiederwahl als Kreisdirektor ging, bei der mit Ausnahme der 18 Sozialdemokraten alle Kreistagsabgeordneten für den CDU-Politiker votierten, der im Juni - quasi als Nachfolger des Landrats - das höchste Amt in der Städteregion anstrebt.

Wobei die Genossen am Donnerstag ihre Kritik an der Wahl Etschenbergs erneuerten. Die Forderung der SPD: Die Stelle nach Ablauf der Wahlzeit am 31. März 2009 zunächst nicht neu besetzen.

Für die Zeit bis zur Gründung der Städteregion im Oktober 2009 müsste der Kreistag vielmehr eine kommissarische Lösung finden, da der Posten des Kreisdirektors qua Gesetz nicht unbesetzt bleiben darf.

Erst im Herbst 2009 solle der dann gewählte Städteregionstag mit Politikern aus Stadt und Kreis Aachen eine Entscheidung treffen, argumentierten die Genossen.

Ansonsten würde der Städteregion «in einer für sie zentralen Personalfrage unangemessen vorgegriffen», kritisierte SPD-Fraktionschef Josef Stiel. Denn: Da die Städteregion Rechtsnachfolgerin des sich im Oktober 2009 auflösenden Kreises ist, wird der nun für acht Jahre gewählte Kreisdirektor diese Funktion auch in dem neuen Konstrukt wahrnehmen. Aber nur dann, wenn Etschenberg das Rennen am 7. Juni - gegen einen noch nicht benannten SPD-Konkurrenten oder den bereits feststehenden Grünen-Kandidaten Thomas Griese - verliert.

Ob das wahrscheinlich ist, steht auf einem anderen Blatt, jedenfalls schließt sich hier wohl der Kreis. Schließlich dürfte ein anderer Beweggrund für das Nein der Genossen sein, dass sie schlechterdings dem CDU-Spitzenkandidaten ihre Stimmen geben können.

Während CDU-Fraktionschef Klaus Dieter Wolf befand, dass der «von allen geachtete und geschätzte» Kreisdirektor alle Stimmen verdient gehabt hätte, zeigte Etschenberg Verständnis für das Nein der SPD und kündigte an, weiterhin vertrauensvoll mit den Sozialdemokraten zusammenarbeiten zu wollen.

Mit seiner zweiten Wiederwahl hat er zudem das erreicht, was nicht von Nachteil sein dürfte: Er kann als amtierender statt als ehemaliger Kreisdirektor in den Wahlkampf für den Job als Städteregionsrat ziehen.

 

Quelle: Aachener Nachrichten

 

Magareta Ritter ist nominiert

CDU Monschau wählt die Beigeordnete zur Bürgermeisterkandidatin

 

Margareta Ritter ist nun auch offiziell die CDU-Kandidatin für das Bürgermeisteramt der Stadt Monschau bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr. Die Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes stattete sie gestern abend im Schützenhaus von Mützenich mit einem eindrucksvollen Votum aus. Von den 98 erschienenen CDU-Mitgliedern erhielt Margareta Ritter 93 Stimmen.

 

Mützenich (bc/mn). Das Ziel von Margareta Ritter ist nun, bei den anstehenden Kommunalwahlen von den Monschauer Bürgern zur ersten Bürgermeisterin der geschichtsträchtigen Stadt gewählt zu werden und das Amt als Nachfolgerin von Theo Steinröx zu übernehmen.

Der Amtsinhaber Theo Steinröx hatte schon früh erklärt, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für eine neue Kandidatur zur Verfügung zu stehen. Der Vorstand des CDU-Stadtverbandes war also gezwungen, sich nach einem neuen Kandidaten umzuschauen.

Es waren Theo Steinröx und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Alexander Lenders, die schließlich den konkreten Vorschlag machten, Margareta Ritter zur Bürgermeisterkandidatin zu küren. Der Vorschlag kam beim Parteivolk sehr gut an, so dass die Beigeordnete der Stadt Monschau gestern Abend ohne Gegenkandidaten blieb.

»Magga Ritter«, hatte Alexander Lenders vor der Wahl an die Parteimitglieder appelliert, »ist sowohl von ihren fachlichen Eigenschaften als auch von ihrem Charakter die richtige Kandidatin. Geben Sie ihr ihre Stimme und ihr Vertrauen!« Schließlich hätten Ritter in der Geschichte Monschaus immer eine große Rolle gespielt. Lenders: »Ritterlich ist Margareta Ritter und sie wird eine gute ritterliche Bürgermeisterin werden.«

In ihrer Rede zeigte Margareta Ritter, dass sie sich bewusst ist, welches Erbe sie antreten will: »Monschau ist eine historisch bedeutsame und überregional bekannte  Stadt, mit engagierten Vätern des Erfolges.« Männer wie Herbert Isaac, Helmut Etschenberg, Heinrich Jansen, Theo Steinröx und besonders der Ehrenbürger Hans-Georg Weiss hätten Monschau in ihrer Entwicklung gefördert und zu einer besonderen Stadt gemacht. »Für diese Stadt«, so Ritter,  »als Bürgermeisterin vorgeschlagen zu sein, ist eine große Herausforderung, die ich engagiert und verantwortungsvoll annehmen möchte.«

Politisch formulierte Ritter fünf Ziele, die sie als Bürgermeisterin umsetzen wolle. Dazu zählen eine bürgerfreundliche  moderne Verwaltung, der weitere Ausbau der Stadt Monschau als Mittelzentrum der Region sowohl als Schulstandort. Wichtig sei auch  der Ausbau des Qualitätstourismus unter der Berücksichtigung des Leitbildes der Stadt »Kunst, Kultur und Natur«  sowie der Erhalt des historischen Erbes Monschaus.

Ritter: »Ziel ist auch die Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze und Schaffung von Infrastruktur zur Einrichtung neuer Arbeitsplätze in Monschau.«

Dabei sei Imgenbroich der zentrale Wirtschaftsstandort, den es weiter zu entwickeln gelte.

 

Quelle: Wochenspiegel Monschau

Bildungskosten aufschlüsseln - CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst zu Besuch

Die Stärkung des ländlichen Raumes hat sich die NRW-Landesregierung auf die Agenda geschrieben. Dies versicherte Hendrik Wüst, Generalsekretär der Landes-CDU, dem Monschauer CDU-Ratsvorstand.

 

Monschau (Fö). »Es ist nicht mehr möglich, dass eine Schulstadt wie Monschau den Bildungsauftrag alleine stemmt«, gab Wüst zu verstehen, investiere die Stadt doch 1,2 Millionen € jährlich in die schulische Bildung. Über Umlagen müsse ein Gleichgewicht unter den Kommunen erreicht werden.

Als Beispiel der Stärkung des ländlichen Raumes nannte Wüst die Förderung des Tourismus-Standortes Monschau. So sei mit Unterstützung des Landes bei der Errichtung eines Hotels in der Altstadt zu rechnen. Auch bei der Vergabe von EU-Geldern, die »nicht nach Postleitzahlen verteilt, sondern für gute Ideen zugeteilt werden müssen«, wird Wüst sich für Monschau einsetzen.

Monschaus Ortsvorsteher und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Alexander Lenders dankte Wüst für die Arbeit der Landes-CDU, forderte aber zugleich, dass in punkto Kanalgebühren noch mehr Geld fließen müsse. Zudem nutzte er die Gelegenheit, nachdrücklich auf die Bedeutung der geburtshilflichen Station für den Fortbestand des Simmerather Krankenhauses hinzuweisen. »Es ist wichtig, eine Versorgung wohnortnah zu gewährleisten, sonst explodieren uns die Kosten«, sieht auch Wüst dringenden Handlungsbedarf.

»Wer 35 Jahre einzahlt, muss mehr Rente als Hartz IV bekommen«, kam der Generalsekretär auch auf das Problem »Altersarmut« zu sprechen. »Das Gesetz hat uns 1,3 Mio. € gekostet«, monierte Steinröx, das Monschau für Kommunen mit hoher Arbeitslosigkeit zahlen müsse.

Auch dabei versprach Wüst eine rasche Kurskorrektur.

 

Etschenberg wird Städteregionsrat

Ein starker Mann der Eifel wird stärkster Mann der künftigen StädteRegion.

Nach dem Rückzug von Baesweilers Bürgermeister Willi Linkens für den Job des Verwaltungschefs der Städteregion ist der Konzener heißer Kandidat von der CDU ins Rennen geschickt zu werden.

Zwar müssen die Gremien dies erst noch offiziell verkünden, jedoch gilt es als beschlossene Sache, dass der derzeitige Kreisdirektor (seit 1993), der sich stets außerordentlich für die Belange der Eifel einsetzte, im Sommer 2009 das Parlament der Städteregion leiten soll.

 

Haushaltsrede 2008 von Peter Theissen Vorsitzender der CDU-Fraktion

Hier können Sie sich die PDF- Datei der Haushaltsrede 2008 herunterladen.
Haushaltsrede 2008.pdf
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Bürgermeister Theo Steinröx im Haupt- und Finanzauschuss zum Haushalt 2008.

Hier können Sie sich die PDF- Datei zum Haushalt 2008 herunterladen.
Haushalt 2008.pdf
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Vorsitzender des Stadtverbandes Monschau Alexander Lenders zum Thema "Kommunale Finanzen"

Hier können Sie sich die PDF- Datei zum Thema Kommunale Finanzen herunterladen.
Kommunale Finanzen 2008.pdf
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Margareta Ritter wird Beigeordnete in Monschau

Monschau. Margareta Ritter (45) wird ab 1. April 2008 neue Beigeordnete bei der Stadtverwaltung Monschau. Der Hauptausschuss wählte in seiner Sitzung am Dienstagabend mit großer Mehrheit die derzeit noch in Diensten der Gemeinde Simmerath stehende Kommunalbeamtin für acht Jahre in das bei der Stadt Monschau geschaffene Amt.

 

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Monschau. Auch im Jahr 2008 besitzt die Förderung und Unterstützung der städtischen Vereine hohe Priorität bei der CDU Monschau. Dies betonten Vertreter der Stadtratsfraktion jetzt im Rahmen eines Pressegespräches.

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Augenmerk gilt der Hauptschule ! Sportgeräte teils nicht mehr tauglich

Monschau. Zu Beginn des neuen Kommunalpolitik-Jahres schaut die CDU Monschau noch einmal auf den Herbst 2004 zurück, und Parteivorsitzender Alexander Lenders stellt nicht ohne Genugtuung fest, «dass wir unser Wahlprogramm abgearbeitet haben.»

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Peter Theißen (CDU): «Umgehungen Konzen und Imgenbroich unnötig»

Monschau. «Viel zu viel wird bei uns über unnötige Umgehungsstraßen geredet, wo überhaupt kein Verkehrsproblem vorhanden ist», möchte Monschaus CDU-Fraktionsvorsitzender Peter Theißen die Gedankenspiele und Diskussionen um Umgehungen für Konzen und Imgenbroich am liebsten nicht mehr hören.

 

Quelle: Aachener Nachrichten

Schülerfahrtkosten gemeinsam tragen

Monschau. «Die Stadt sieht sich zur Sparsamkeit verpflichtet», beschreibt CDU-Vorsitzender Alexander Lenders global die Finanzpolitik der Stadt Monschau, die auch in vollem Umfang von der Fraktion getragen werde.

 

Quelle: Aachener Nachrichten

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